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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1848-08-14 · Heft 34 (14.8.1848) · p. Seite 491

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
12 (1848)
Issue
Heft 34 (14.8.1848)
Date
1848-08-14
Page
Seite 491 (sequence 11)
Language
German
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491 ignorantischerr und verletzenden Angriffen befreiet werden." (Dresden, im November 1847.) —. „Schulgrammatik der ebcäischen Sprache, eythaltend die Wort- und Formenlehre mit Aufgaben und Uebersetzungsstücken zur Selbstthätigkeit der Schüler, und möglichst an Wurst's Sprachdenklehre geknüpft, methodisch bearbeitet non H. Goldstein, israel. Lehrer zu Gl ei witz. Breslau, 1848. (S. 168.)" Der ausführliche Titel giebt über den Standpunkt dieses sehr empfehlenswerthen Werkes hinreichenden Aufschluß. * Jeder Paragraph wurde unter A zuvörderst mit Beispielen in kleinen Sätzchen, meistens der Bibel entnommen, mit den nöthigen Vokabeln versehen, dann wurden unter B Belehrungen, und endlich Aufgaben zur Befestigung der kurzen Belehrungen gegeben. Die Satzlehre will der Verf. in einem zweiten Theile folgen lasten, wenn dieser erste den verdienten Eingang gefunden haben wird. —. „Israelitische Religions- und Sittenlehre in leichtfaßlichen und lehrreichen Reim- und Denkversen für Kinder ersten Schulalters von Herrmann Rosen mark, öffentl. Lehrer an der israelitisch-deutschen.Schule zu Warasdin. Warasdin, 1847." Au den Hauptlehren der Religion und Moral ist hier nach Abschnitten und Paragraphen eine Sammlung von Denkversen und Sprüchen zusammengestellt, die meist Bearbeitung von Schciftstellen, dann auch freie Verse sind. Sicher ist eine solche Sammlung zum Auswendiglernen schöner Sprüche für das erste Kindesalter höchst zweckmäßig, undder Verf. verstand es, Wiederholung und Dürre zu vermeiden. Die freie Bewegung, die in dieser Sammlung waltet, macht sie anziehend. —. Sb mbn-pttrt m^aim iipdn .b'iüT ppn Fragmente aus der Punktations- und Akzenttehre der hebräischen Sprache, angeblich von R. Moses Punctator. Festschrift zur 25jahrigen Jubelfeier seines hochverehrten Lehrers Herrn Isaak Bern ays, geistlichen Beamten der deutsch-israelitischen Gemeinde zu Hamburg von vr. Sal. Frensdor-ff. Hannover, 1847." Hebräische Ausgabe dieses höchst interessanten Merkchens, deutsches Vorwort über Namen und Verfaster des SchriftchenS und ausführliche, sehr bedeutsame Beobachtungen zu demselben enthaltende Anmerkungen. (Fortsetzung folgt.)* Anzeige«. In demselben werden Annoncen aller Art gegen i Vs Ngr. (1 gGr.) Gebühren für die gespaltene Zeileaus Petitschrift oder deren Raum sowie literarische^ merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. Da unser Lehrer Umstande halber zu Michaelis d. I. die hiesige Stelle verläßt, so wird für die hiesige aus drei Mitgliedern bestehende Gemeinde ein unverheiratheter Religionslchrer (kein Schächter, weil hierfür anderweitig gesorgt ist), der sowol in Religionsgegenständen, als in den deutschen Elementarwissenschasten Unterricht zu ertheilen hat, gesucht. Reflektant hat sich einer Prüfung beim hiesigen Landesrabbinec zu unterwerfen und wird ihm bei völlig freier Station ein Salär von 80 Thlr. Pr. Krt. versichert, und kann derselbe durch Ertheklung von Privatunterricht seine Einkünfte vermehren. Hierauf Reflekticende haben sich baldigst in portofreien Briefen mit Einsendung ihrer Fahigkeits- und Moralitätsatteste zu melden bei dem Vorstand Moses Wolf. Lübtheen in Mecklenburg, im August 1848. Pattensen bei Hannover. Die hiesige israelitische Gemeinde sucht einen Religionslehrer, der zugleich das Amt eines Vorbeters (nach, altem Ritus) und Schächters übernehmen muß, auf den 15. September d. I. unter annehmlichen Bedingungen zu engagiren. Hierauf Reflekticende wollen sich melden bei I. M. Frank, Vorsteher. Für die hiesige Jakobsonsschule wird zu Michaelis d. I. ein Lehrer gesucht, der in allen Elementarfächern und, wo möglich, auch in der französischen und englischen Sprache oder doch in einer von beiden Unterricht zu ertheilen vermag. Hierauf Reflektirmde, die ihre theoretische und praktische Befähigung als Lehrer durch glaubwürdige Zeugnisse Nachweisen können, wollen recht bald ihre betreffenden Meldungen an den Unterzeichneten portofrei gelangen lassen. Seesen, den 25. Juli 1848.' Vr. B. Ginsberg, Direktor der Jakobsonsschule. Ein (unverheiratheter) geprüfter und von der königl. Regierung bereits-« »gestellter Lehrer, der insämmtlichen Realien und merkantilifchen Wissenschaften, der französischen Sprache und im Gesänge gediegenen Unterricht ertheilt, ein gutes Rednertalent hat und von der Natur mit einer kräftigen und sonoren Tenorstimme begabt und vollkommen im

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