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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1848-04-24 · Heft 18 (24.4.1848) · p. [Seite]

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
12 (1848)
Issue
Heft 18 (24.4.1848)
Date
1848-04-24
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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xii. Jahrgang. Al lgemeine No. 18. Unparteiisches Organ für alles jüdische Interesse. . Redakteur Verlag von Idr. Ludwig Philippfon, Baumgartners Buchhandlung Rabbiner zu Magdeburg. - . : n. ZU Leipzig. - 'Leipzig,-deü 24. April 1848. Diese Zeitung erscheint wöchentlich ei n'm a l, M o nta g's, und wird jährlich 96 Sogen in Quart inkl. des Titels, Registers u. s. w. umfassen. In Gemäßheit des Zweckes.derse.lben die allgemeinste Verbreitung zu geben, ist der Preis äußerst niedrig; ryit 3 Thlr. für den Jahrgang; — 1 Thlc. 15 Ngr. (1 Thlr. 12 gGr.) für sechs Monate — 22^. Ngr. (18 gGr.) für das Vierteljahr angesetzt worden. Alle Buchhandlungen,'Postämter und Zeitungs-Expeditionen nehmen Bestellungen an; der Hauptspedition für beide Letztere;y. . ’ hat sich die königl. sachs. wohllöbl. Zeitungs-Expedition allhier unterzogen. ,3 n h a 1 t. - ...;r; Leitender Artikel: Eingabe an den ^preußischen Kultusminister, Herrn Grafen v. Schwerin..?/ ZeitungSnachricktenr Deutschland: Berlin, Magde- ' bürg, Magdeburg, Berlin, aus dem Großherzögthum Posen, Magdeburg, Dessau, München-Stolp,'Berlin, Braunschweig.; Galizien: Lemberg.- Uugarn-: Preßburg,Pe sth, Pesth. ' Afrika: London. Fraueref2$V Karts. Literarische Nachrichten r Magdeburg. Magdeburg. Korrespondenz: .Die Geschickte des jüdischen Schulwesens. Mon Emanuel Hecht. Leitender Artistel. Magdeburg, 16. April. Eingabe an den preuHischen Kultusminister, Herrn Grafen v. Schwerin. Ew. Exzellenz haben im Landtage von 1847 bei der Berathung des Judengesetzes den Grundsatz ausgesprochen : daß der Staat in die Organisation der verschiedenen Religionsgenoffenschaften. sich durchaus, nicht zu mischen habe, und auf Grund dieser Ueberzeugung gegen alle im Judengesetze vom 23. Juli 1847 enthaltenen Paragraphen, welche die Gemeinde- und Kultusverhältnisse der Juden betreffen, gestimmt. . Ew. Exzellenz haben damals die, jetzt umso denkwürdigeren Worte gesprochen: daß, wenn das qu. Gesetz Gesetzeskraft erlangen?/würde, es nur kurze Zeit dauern, und der,Geist des neunzehnten Jahrhunderts bald darüber hinweggehen werde. Ew. Exzellenz Wort ist schleunigst in Erfüllung. gegangen. Wenn das qu. Gesetz schon vor den jüngsten Ereignissen -gebrochen ist, so kann es unter dem Ministerium Ew. Exzellenz um so weniger zur Ausführung kommen. - Mit dem von Ew. Exzellenz schon damals ausgesprochenem, und von der neuesten Zeit völlig bewahrten Grundsätze ist natürlich nicht gesagt, daß hiermit jede ''ÄMMMön°Nff''jüdischen^'Kultüs auf-hören sollet Ew. Exzellenz Haben--dies, dadurch bewiesen-, daß Sie für die evangelische Kirche eine Kommission berufen haben, welche ein Wahlgesetz redigiren soll, nach welchem Abgeordnete der Gemeinden zusammenkommen und über die zukünftige Gestaltung der evangelischen Kirche beräthen sollen. . Ew. Exzellenz! Dasselbe erbitte ich im Namen, der Synagoge. Auch sie umfaßt eine bedeutende Zahl preußischer Bürger; auch sie ist unabhängig von den Satzungen eineraußerva.terlandischen Oberhirtlichkeit;^ auch sie ist ergriffen-und durchweht vom Geiste der Zeit; auch sie bedarf der Regelung durch sich selbst und nur durch sich selbst.. Die Staatsverwaltung, welche eben nur.anordnen, dann aber die. Entwickelung den Neligionsgenossenschaften selbstüberweisen will, ist auch hier in ihrer Pflicht und in ihrem Rechte. . .. . Ew. Exzellenz mögen es nicht für dreist und anmaßend halten, wenn ich dieses. Gesuch „im Namen, der .Synagoge" an Sje zu richten .wage. . Seit zwölf Jahren Redakteur , der, Allg. ZeituM des Judenthums, eines Organs der kirchlichen Zustande, der Judenheit, seit .15 Jahren amtlich fungirend, hat mich das Vertrauen meiner Glaubensgenossen , oft: berufen,, ihre.Wünsche vor die

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