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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1848-04-10 · Heft 16 (10.4.1848) · p. Seite 244

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
12 (1848)
Issue
Heft 16 (10.4.1848)
Date
1848-04-10
Page
Seite 244 (sequence 10)
Language
German
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244 herausgegeben von der württembergischen israelitischen Kirchenbehörde. Anmerkung^ Für den ersten Iahreskursus haben die Adspiranten von den vorstehenden Werken die Nummern 1, 2, 7, 10 (im Preise von circa 5 Fl.); für den zweiten Kursus die Nummern 3, 6, 9, 12 (im Preise von circa 7 Fl.) und für den dritten Kursus die Nummern 4, 5, 8, 11 (im Preise von circa 8 Fl.) anzuschaffen. X. Schließlich wird bemerkt, daß die Zöglinge beim Eintritte in die Anstalt mit der nöthkgen Kleidung und Wäsche versehen sein muffen, und diejenigen, für welche Kost und Logis aus Staatsmitteln gezahlt werden, auch ihre Betten mitzubringen haben. vr. Hochstädter. Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen l V»Ngr. (1 gGr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petitschrift oder deren Raum sowie literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. Offene Stelle in Gröbzig. Bei hiesiger israelitischen Gemeinde ist sofort oder bis T«« rtS die Stelle als *pn und omiö zu besetzen. Dieselbe tragt einen jährlichen Gehalt von 160 Thlr. Pr. Krt. nebst freier Wohnung und Nebenakzidentien. Nur gut befähigte, talmudisch gebildete, mit besten Aeugniffen versehene unverheirathete Personen haben sich persönlich zu melden. Reisekosten werden nicht vergütigt. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde zu Gröbzig in Anhalt-Dessau. In meinem Rabbinate ist die Stelle eines Lehrers und Schochet künftigen Michaeli offen, sie gewährt mit Emolumenten 160 Thlr. nebst freier Wohnung und Heizung. Die auf solche Reflektirenden haben sich in portofreien Briefen an den löblichen Vorstand in Holzminden zu wenden. Braunschweig. Nr. Herzfeld. Ein junger Mann (unverheirathet und Staatsbürger), der ein musikalisch gebildeter ist, und schon mehrere Jahre mit einem Ehore den Gottesdienst verrichtet, auch als tarrnö und Religionslehrer fungirt, wünscht zum i»! (^PNS W'-i) in einer Gemeinde angestellt zu werden. Reflektirende wollen sich gefälligst franko an die wohllöbl. Redaktion dieses Blattes unter Chiffre?. K. wenden. Eine anständige Familie zu Magdeburg wünscht einen Knaben oder ein Mädchen in Pension zu nehmen. Wer? sagt die löbl. Redaktion. Literarische Anzeigen. In Baumgärtners Buchhandlung in Leipzig ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Kleiner Katechismus der Geschichte Israels (bis zu unsrer Zeit), der Bibelkunde, der Landeskunde des alten Palästina und der jüdischen Liturgik. Von Dr. Ludwig Philippson, Rabbiner. In 8. roh 4 Ngr. (3 gGr.) geb. 5^2 Ngr. (4*/2 gGr.) Denksprüche für israelitische Konfirmanden. Die Konfirmation für die israelitische Schuljugend ist jetzt, soweit uns bekannt, beinahe allenthalben eingesührt und wird sie immer mehr und fester als religiöses Institut der Neuzeit sich begründen und erhalten. Diese Feier soll aber keine vorübergehende sein, sondern eine für den Konfirmand möglich bleibende Erinnerung und Einwirkung zurücklassen. Von diesem Standpunkte aus sind obige Denksprüche gewiß eine zweckmäßige, und für sämmtliche Rabbinerlehrer willkommene Erscheinung. Dieselben enthalten in hübschem Steindruck die Form eines Tabernakels, zwei Säulen von beiden Seiten, oben der Vers ■’W ttiö» mm t-dt und obenan die zwei Tafeln mit den 10 Geboten. Zu beiden Seiten gegen unten die zwei heiligen Leuchter und in der Mitte der Räucheraltar. In der Mitte Raum für einen einzutragenden Denkspruch, unten Namen der Eltern der Konfirmanden, Datum der Konfirmation und Namen des Geistlichen. Angeregt durch die gleich nach Erscheinen bereits geschehene Anwendung dieser Denksprüche in mehreren benachbarten Rabbinaten und namentlich in hiesigem durch Herrn Bezirksrabbiner Prager, erlaubt sich Unterzeichnete Steindcuckerei solche auch weiterhin hiermit zu empfehlen, mit dem Anfügen, daß sie zum Preis von 4 Kr. rh. einzeln, bei Abnahme von 25 Exemplaren ä 3 Kr. einstweilen in Magdeburg bei E. Bänsch, in Frankfurt ci. M. in der Herma nn'schen Buchhandlung, in Mannheim bei I. Bensheimer zu haben sind, und daß auf 50 — 3, 100 — 10 Freiexemplare gegeben werden. Bestellungen kann auch jede zunächst gelegene Buchhandlung annehmen und ausführen. E. KaH'sche Steindruckerei in Bruchsal. Druck von I. B. Hirschfeld.

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