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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1848-02-14 · Heft 8 (14.2.1848) · p. Seite 117

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
12 (1848)
Issue
Heft 8 (14.2.1848)
Date
1848-02-14
Page
Seite 117 (sequence 15)
Language
German
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117 Seid Ihr in Guerm Fortschritt behindert, nun gut. so sprecht es offen aus. Wir halten uns überzeugt, wenn es ein ehrlicher Wille ist, dem es an Lhatkraft nicht fehlen wird sich irgendeinem Gesetze zu schmiegen, so man dem M. einem oder zwei Schritte entgegenkommen wird. Ist es dem M. ja nur um die Befestigung des Glaubens zu thun. Ist es seine Schuld, daß jahrelange Erfahrungen gelehrt haben, je mehr Konzessionen, je weiter und breiter der Reif ausgeschlagen wird, desto mehr die . Glieder auseinandergehen und fallen. Indessen kann ein zweiter Prediger nicht schaden. Herr M. sagte: ein Zuslpß an geistigen Kräften schadet nirgends und um so weniger hier, wo man sie wird brauchen können. Vorgeschlagen sind Herr Faffel in Proßnitz, Herr Löw in Papa, Herr Aub in Payreuth und Herr Kohn in Naudyjtz .(Böhmen).— empfohlen von Herrn Landau in Prag, und:.Letzterer ist bereits zur Probepredigt eingeladen worden. Die Welt-weiß zwar wenig von dem Namen und Ruf dieses Mannes, vielleicht aber doch. Lord Byron sagte, nachdem ec Ghikl liarolds pilgrimage geschrieben: „Ich erwachte eines Morgens und war ein berühmtes Mann.^*) Das Nähere darüber behalte ich mir vor zu seiner Zeit zu melden. - Indem ich das nächste Mal auch die anderen Vereine einer kritischen Revue will pafsiren lassen, will ich hier nur noch des „Kreuzervereins" erwähnen, der in jüngster Zeit von Damen gestiftet wurde, wozu jede täglich einen Kreuzer giebt (6 Fl. K. M. jährlich) und dafür Kinder armer Eltern mit Schulgeld versehen werden. —n. *) Freilich wäre da noch eine Frage: Kömmt es den Vertretern allein zu, den hiesigen Israeliten eine neue Last aufzulegen, ohne daß sie mit jemand Anderm sich darüber bergthen. hätten, oder wird es hinterher kommen: um dem allgemeinen Wunsche zu entsprechen. Wir können viele und bedeutende Familien namhaft machen, die es nicht wünschen. Anzeiger. Ln demselben werden Annoncen aller Art gegen 1V» Ngr. (1 gGr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petitschrift oder deren Raum sowie literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. . Die Verlagshandlung. An der hiesigen israelitischen Schullehrer-Bildungs¬ und Schulanstatt ist eine Lehrerstelle mit einem Gehalte von 250 Thlr. erledigt, deren Inhaber in der israelitischen Religion, in der ebräischen Sprache und gründlichen Bibelkenntniß, allenfalls auch in der Unterrichtskunst, nach Befinden auch in der Geschichte rc. Unterticht zu ertheilen haben würde. Geeigenschaftete Rabbinais- oder Lehramtskandidaten, welche die Bewerbung um diese Stelle anzutreten gedenken, würden ihre Gesuche, Zeugnisse und sonstiger: Legitimalionspapiere an die Unterzeichnete'Stelle' zu adressiren haben. Ra ssel, im Januar w' —• Norsteheramt >>er Israeliten der Provinz Niederhrssen. Ein mit den nöthigen Zeugnissen versehener Rcligionslehrer, der auch zugleich als Schächter und Vörbeter fungiren muß, wird zu d. I. von uns gesucht. Gehalt 90.Thlr.Pr.Krt.und außerdem Mittagstisch,Wohnung und Holz frei, so wie sonstige Nebeneinkünste und S.chechitagebühreu. . In portofreien Briefen zu melden an dm Vorstand der israelitischen Gemeinde zu Stralsund.^ Wolfs Mthan. ML. Israel. Die israelitischen. Gemeinde in Bolz u m> Rahhjygtsbezirk Hildesheim, wünscht auf März 1848. einen Lehrer, Vorsänger. unh.Schächter zu engagiren. Das Gehalt beträgt 150 Thlr. mit freier Wohnung, oder 90 Thlr. mit freier Beköstigung. - Am Liebsten wünscht die Gemeinde einen Seminaristen, Bewerber wollen sich in portofreien Briefen bei Unterzeichnetem melden. . ,n I. M Güdemann, Vorsteher.. In hiesiger Gemeinde kann ein Lehrer, der zugleich Schächter und Vörbeter sein muß, zu Ostern, d. I. b'^i einem sichern Gehalt von 100 Thlr. Pr. Krt., nebst freier Wohnung und Kost, engagirt werden. Meldungen, mit guten Attesten versehen, franko eingesendet, werden ent? gegengenommen vom Vorstande der iskaelitischerrGemeinde zu Boitzenburg a. d. Elbe. Vakanz. Zu Ostern d. I. wird die Kantor- und Schächterstelle in unsrer Gemeinde vakant. Hierauf Reflektirende müssen unverheirathet und befähigt sein, einen Chor zu leiten, auch die Approbation als Schächter Nachweisen können. Das Gehalr dafür ist außer freier Wohnung 150 Thlr.. Bewerber wollen sich in frankirten Briefen wenden an . den Vorstand der israelitischen Gemeinde. Eisleben, im Januar 1848..

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