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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1848-01-01 · Heft 1 (1.1.1848) · p. Seite 15

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
12 (1848)
Issue
Heft 1 (1.1.1848)
Date
1848-01-01
Page
Seite 15 (sequence 15)
Language
German
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IS besudeln möchten. Diesen Herren gegenüber erwidern wir Folgendes: Da die Konferenz die Sympathkeen ihrer und mehrerer achtbaren Gemeinden für sich hat; da sie sich der Anerkennung hochlöblicher Regierung und anderer hochgestellter Männer erfreut, so wird sie das sich gesteckte Ziel: durch gegenseitige Unterstützung und Belehrung zur Bildung würdiger, gesinnungstüchtiger und charakterfester Lehrer nach Kräften zu wirken, unausgesetzt verfolgen und kümmert sie sich deshalb wenig um des „Pöbels Geschrei"; ist aber gerH bereit, jeden belehrenden Wink mit dem freudigsten Danke entgegenzunehmen. Wolff. Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen i V^Ngr. (1 gGr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petitschrift oder deren Raum sowie literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. Konkurs. Durch Abdankung des Herrn Di*. S. M. Schiller ist die Predigerstelle bei unsrer Gemeinde vakant. Wir wünschen einen Rabbiner und Prediger in einer Person anzustellen. Die Stelle trägt fix 200 Fl. und 100 Fl. für den Religionsunterricht, außer den gewöhnlichen Rabbinatsemolumenten. Wir ersuchen die darauf reflektkrenden Herren, die sich zur Führung der vereinten Funktionen befähigt fühlen, sich in portofreien Briefen längstens bis Ostern 1848 an das Unterzeichnete Vertreterkollegium zu wenden. Unerläßlich ist eine authentische anerkannte tr-infi nömn. Dem Eingebornen, der Landessprache Kundigen, wollen wir gern den Vorzug gönnen. c Epe ries, den 15. November 1847. Leo Holländer, Vertreter. Adalbert Fritsch. Vakanz. Zu Ostern 1848 ist die Stelle des Religionslehrers und Predigers, verbunden mit der Funktion des Vorbeters, in hiesiger Gemeinde vakant. Die hierauf Reflektirenden wollen sich zur nähern Verständigung, bei portofreier Ein- - sendung ihrer Zeugniffe, wenden an den Vorstand der israelitischen Gemeinde zu Güstrow in Mecklenburg-Schwerin. In dem Flecken Lübtheen (in Mecklenburg) wird für 3 jüdische Familien ein Lehrer gesucht, der in den hebräischen und deutschen Elementarwissenschaften gründlichen Unterricht ertheklen kann. Das jährliche Gehalt nebst freier Station beträgt 80 Thlr. Pr. Krt. Hierauf Reflektirende wollen sich unter portofreier Einsendung ihrer Zeugniffe wenden an Moses Wolff. Lübtheen, im Dezember 1847. Die in No. 49 der Allgemeinen Zeitung desJudenthumS offerkrten beiden Vakanzen in unsrer Gemeinde sind besetzt. Eisleben, den 19. Dezember 1847. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. Ein geprüfter, theoretisch-praktisch gebildeter Lehrer, der schon eine Reihe von Jahren zur größtmöglichsten Zufriedenheit seiner Gemeinde eine Stelle bekleidet, und außer in den jüdischen und deutschen Elementargegenständen auch im Naturzeichnen, in der französischen Sprache und den rabbinischen Wissenschaften gründlichen Unterricht ertheilt, als musikalisch Gebildeter den Kantordienst würdig und zeitgemäß versieht und die besten Zeugnisse vorlegen kann, wünscht zu Michaeli 1848 oder lieber HH'n 8^8 ■'Sn eine seinen Kenntnissen und Wissenschaften angemessene anderweitige Stelle. Gefällige frankirte Anfragen unter J. Gr. R. wird die wohllöbl. Redaktion d. Bl. gütigst besorgen. Erklärung! Gegen die böswilligen Einsender des in der Beilage zur Allg. Zeit, des Judenthums No. 41 enthaltenen Schmähartikels wider mich habe ich bereits vor der einschlägigen Behörde Klage gestellt, und werde, so Gott will, seiner Zeit das Resultat zur öffentlichen Kenntniß bringen. Hürben, den 19. Dezember 1847. H. Schwarz, Rabbiner. Theils aus Liebe zum Frieden, theils aus Apathie, haben wir bis jetzt dazu geschwiegen, daß der Vorsitzende der zeitigen Verwaltung unsrer Gemeinde,HerrI. Hirsch, seinen Schwager, den Rab-inatskandidaten Herrn vr. Hildesheimer, unbefugterweise alsDeputirten bei der Versammlung der Abgeordneten der jüdischen Gemeinden unsrer Provinz zu Magdeburg eingeführt hat, und daß in Folge dessen Letzterer in einem im „Orient" aufgenommenen, im hyperorthodoxen Sinne abgefaßten Aufsätze sich selbst als Solcher geriet. Da aber das hiesige israelitische Syndikat in Nr. 285 der Magdeburgischen Zeitung sich nicht entblödet, sophistisch genug dem rc. Hirsch als seinem Syndikus oder seinem Deputirten die Befugniß zuzuerkennen, seinen

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