Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 9 (1845)
- Issue
- Heft 41 (6.10.1845)
- Date
- 1845-10-06
- Page
- Seite 631 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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631 versehen — gegen welche sich Manches bemerken ließ") — spricht sich in der Einleitung über das Judenthum im Allgemeinen aus. Wir wollen die dort aufgestellte Auseinandersetzung in Kürze hier erwähnen. (Schluß folgt.) *) So sagt H. Zipfer in seinem Gutachten (S. 72) „Da die Opfer rc. so wurden sie von der ersten Synagoge gänzlich aufgehoben. Wo? Wann? Bei welcher Gelegenheit hat die Synagoge in ihren gesetzlichen Vertretern einen solchen Beschluß ausgesprochen? Das Aufhören der Opfer ist mit der Zerstörung des Tempels und Auflösung des Priesterthums von selbst erfolgt. Korresp. . Anzeiger. Zn demselben werden Annoncen aller Art gegen 1*/»Ngr. (I gGr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petit-Schrift oder deren Raum sowie literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. Zur Beachtung für israel. Gemeinden größerer Städte. Drei israel. Lehrer, vereint auf einem Königl. Pceuß. Seminare ausgebjldet, und mit No. I. entlassen, die im Stande sind, außer in den gewöhnlichen Elementarkenntnissen auch noch im Talmud, in mehreren, fremden Sprachen, in Musik und Gesang-einen gründlichen Unterricht zu ertheilen, von denen einer zugleich das Amt eines Predigers, ein andrer das eines Organisten versehen kann, beabsichtigen in einer der größeren Städte Deutschlands ein Institut zu errichten, wo die Jugend für alle höhere Wissenschaft ausgebildet werden soll. Reflektirende Gemeinden wollen sich unter L. A. ß. ß. an die Redaktion dieses Blattes wenden. Gesuche. Bei der hiesigen israelitischen Gemeinde wird, ein Religionslehrer, der zugleich Schächter und Vorbeter ist, gesucht. Die Stelle trägt bei freier Station ein Fixum von 100 Thlr. Pr. Krt. ohne Nebenakzidentien ein. Hierauf Reflektirende wollen ihre Zeugnisse portofrei einsenden dem Vorstand der israel. Gemeinde zu Hagenow in Mecklenburg. Oktober 1845. In einer Residenzstadt wird ein Lehrling in einer Modewaaren-Handlung gegen ein angemessenes. Lehrgeld gesucht. Hierauf Reflektirende wollen ihre Nachfragen kraneo an die Expedition dieses Blattes unter der Chiffre K. N. einsenden. Hiesige Gemeinde sucht einen gut qualift'zirten Elementar- und Religionslehrec — gegen ansehnlichen Gehalt und freie Wohnung, — der sowol zu •pön HS, als auch zu “pböD rh und nötigenfalls auch zu rnuü WH die Stelle antreten kann. Die geehrten Herren Bewerber — Preußen — die über ihre Qualifikation als tüchtige Elementar- und Religionslehrer, wie über ihre Moralität spezielle amtliche Zeugnisse aufzeigen können, belieben sich baldigst in frankirren Briefen zu wenden an den Vorsteher L. Simson. Schwarza, Regkerungsbez. Erfurt, Kreis Schleusingen. Zu Ostern kommenden Jahres wird für die hiesige jüdische Gemeinde ein Schächter und Vorbeter, der zugleich einigen Elementar- und wo möglich den Gesangunterckcht an der hiesigen Schule zu ertheilen hat, gesucht. Die Stelle bringt an Gehalt und Sporteln ungefähr 130 Thaler jährlich bei gänzlich freier Station. Qualisizirte Subjekte, welche auf diese Stelle reflektiren, werden ersucht sich möglichst bald unter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse zu wenden an Die Aeltesten und Vorsteher der jüdischen Gemeinde zu Fürstenberg in Mecklenburg. Vakanz. Bei der hiesigen israelitischen Elementarschule ist die Stelle eines zweiten Lehrers sofort zu besetzen. Hierauf Reflektirende, welche sich durch ein Prüfungszeugniß, so wie über ihren religiös-moralischen Lebenswandel auszuweisen im Stande sind, wollen sich unter portofreier Einreichung derselben bei dem Unterzeichneten Vorstande melden. Das jährliche Gehalt ist zwar auf 110 Thlr. und freie Wohnung festgestellt; es soll jedoch aber dasselbe bei vollkommner Zufriedenheit mit dem neuen Kandidaten erhöhet werden. Fi lehne im Oktober 1845. Der Schulvorstand Lößep. Goldfchmidt. Peritz.