Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 9 (1845)
- Issue
- Heft 40 (29.9.1845)
- Date
- 1845-09-29
- Page
- Seite 615 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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615 heit ihrer Gesichtszüge, welche durch den fast amazonischen Anzug noch gehoben werden, nicht zu verkennen ist. Anzeiger. Zn demselben werden Annoncen aller Art gegen iVchNgr. (I gGr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petis-Schrift oder deren Raum sowie literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verla-gshandlung. Vakanzen. Bei der hiesigen israelitischen Elementarschule ist die Stelle eines zweiten Lehrers sofort zu besetzen. Hierauf Reflektirende, welche sich durch ein Prüfungszeugniß, so wie über ihren religiös-moralischen Lebenswandel auszuweisen im Stande sind, wollen sich unter portofreier Einreichung derselben^ bei dem Unterzeichneten Vorstande melden. Das jährliche Gehalt ist zwar auf 110 Thlr. und freie Wohnung festgestellt; es soll jedoch aber dasselbe bei vollkommner Zufriedenheit mit dem neuen Kandidaten erhöhet werden. Fi lehne km September 1845. Der Schulvorstand Lößer. Goldschmidt. Peritz. Im Unterzeichneten Landrabbinate find mehrere Lehrerstellen vakant. Portofreie Anmeldungen werden baldigst gewünscht vom Landrabbiner Hirsch. Emden, September 1845. Gesuche. Die israelitische Gemeinde zu Kröpelin in Mecklenburg, wünscht auf Michaelis oder Ende Oktober dieses Jahres einen Relkgkonslehcer, der zugleich Schächter und Vorsänger ist, zu cngagiren. Dessen jährliches festes Gehalt betragt 100 Thlr. und ohngefähr 2 5 Thlr. Sporteln für Schachtgelder, nebst freier Wohnung, Feuerung und freiem Tische. Die Bewerber um diese Stelle haben sich mit schriftlichen Zeugnissen über ihre Fähigkeiten 'und ihr sittliches Betragen an den Unterzeichneten Vorsteher zu wenden. Kröpelin'im September 1845. I. LevitzotY. Ein musikalisch gebildeter junger Mann, (preußischer Staatsbürger), der ist und einen Choc zu leiten versteht, dabei auch die Funktion eines Religionslehrer oder Schächter vorstehen kann, worüber er die besten Zeugnisse aufzuweisen hat, wünscht zu Ostern 1846 in einer ansehnlichen Gemeinde, die den Gottesdienst mit Chorbegleitung wünscht, angestellt zu werden. Hierauf .Reflektirende wollen ihre ferneren Nachfragen franco an die Expedition dieses Blattes unter der Chiffre P. 4t. einsenden. Zu Ostern kommenden Jahres wird für die hiesige jüdische Gemeinde ein Schächter und Vorbeter, der zugleich einigen Elementar- und wo möglich den Gesangunterricht an der hiesigen Schule zu ertheilen hat, gebucht. Die Stelle bringt an Gehalt und Sporteln ungefähr 130 Thaler jährlich bei gänzlich freier Station. Qualisi'zirte Subjekte, welche aus diese Stelle reflekticen, werden ersucht sich möglichst bald unter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse zu wenden an Die Aeltesten und Vorsteher der jüdischen Gemeinde zu Fürstenberg in Mecklenburg. Literarische Anzeigen. In Baumgärtners Buchhandlung in Leipzig sind erschienen und durch alle deutsche Buchhandlungen zu beziehen: Die israelitische Äibel, . enthaltend:, Den heiligen Urtext. Die deutsche Uebertragung. Die allgemeine, ausführliche Erläuterung. Mit mehr als 500 englischen Holzschnitten. Herausgegeben yon Br. Ludw. Philippson. Lex. 8. II. Bd. 22ste Liefer. zu 7l/-2 Ngr. (6 gGr.) Silo ah eine Auswahl von Predigten. Zur Erbauung so wie insonders zum Vorlesen in Synagogen, die des Redners ermangeln. Von Dr. Luöw. Philippson, Rabbiner in Magdeburg