Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 9 (1845)
- Issue
- Heft 39 (22.9.1845)
- Date
- 1845-09-22
- Page
- Seite 603 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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603 Die israelitische Gemeinde zu Kröpelin in Mecklenburg , wünscht auf Michaelis oder Ende Oktober dieses Jahres einen Religionslehrer, der zugleich Schächter und Vorsänger ist, zu engagiren. Dessen jährliches festes Gehalt beträgt 100 Thlr. und ohngefähr 25 Thlr. Sporteln für Schächtgeldec, nebst freier Wohnung, Feuerung und freiem Tische. Die Bewerber um diese Stelle hüben ' sich mit schriftlichen Zeugnissen über ihre Fähigkeiten und ihr sittliches Betragen an den Unterzeichneten Vorsteher zu wenden. Kröpelin im September 1845. I. Levitzotv. Bei mir wird zum 15. November c. die Erzieher- und Hauslehcerstelle mit 150 Thlr. — bei außerordentlicher Leistung mit 200 Thlr.— und freier Station, offen.— Bewerber muß im Flügelspiel, Zeichnen und Französischen unterrichten können. Auf Anmeldungen, welche nach dem 15. Oktober eingehen, kann nicht berücksichtigt werden. Nicht um mit meinem Angreifen zu richten und Lügen zu strafen oder gar auf oder auf bö izr’SDrt u. s. w. hinzuweisen, sondern'uni einer falschen Meinung zu begegnen, wodurch Bewerber aus verschiedenen Rücksichten Anstand nehmen könnten, eine Srellnng in meinem Hause anzunehmen; erkläre ich auf die gegen meine Person erfolgten leidenschaftlichen Schmähungen, auf's Wort: daß ich mit Leib und Seele meiner väterlichen Religion angehöre und mit Gottes Hülfe darin verbleiben -werde, daß ferner: die Speise-, Sabbat- und Feier- Gesetze nach dem klaren Worte von Nwn in meinem Hause ihre Geltung finden. — Hingegen bleibt der Talmud unberücksichtigt. Wer also ein Mehreres nicht beansprucht, wird sein religiöses Gewissen bei mir nicht beunruhigen. Schloß Zülz kn Obecschlesien, den 7. Septbr. 1845. . Der Gutsbesitzer Berliner. Ein musikalisch gebildeter junger Mann, (preußischer Staatsbürger), der ^7N ist und einen Chor zu leiten versteht-- dabei auch die Funktion eines Religionslehrer oder Schächter vorstehen kann, worüber er die besten Zeugnisse aufzuweisen hat, wünscht zu Ostern 1846 in einer ansehnlichen Gemeinde, die den Gottesdienst mit Chorbegleitung wünscht, angestellt zu werden. Hierauf Reflektirende wpllm ihre ferneren .Nachfragen. Ionnco an öle Expedition " dieses Biatteöv unter' der "Chiffre" einsenden. Ein junges Frauenzimmer aus einer sehr anständigen israel. Familie in Würtembecg, das neben einer zeitgemäßen sittlich-religiösen Erziehung, vieler Bildung, auch noch gute Kenntnisse und alle nöthige Fertigkeiten in weiblichen Arbeiten verbindet, wünscht eine Stelle entweder als Gesellschafterin oder sin einer israel. soliden Mode- oder Galanterie rc. Waarenhandlung in möglichster Bälde anzunehmen; und wird hierbei mehr auf freundliches Entgegenkommen als auf großen Salär reflektiren. Die etwaigen Anträge hierauf wird die löbl. Verlagshandlung dieser Zeitung unter der.Chkffec^. L. 8. zur weitern Besorgung entgegen nehmen. Zu Ostern kommenden Jahres wird für die hiesige jüdische Gemeinde ein Schächter.und Vocbetec, der zugleich einigen Elementar- und wo möglich den Gesangunterricht an der hiesigen Schule zu ertheilen hat, gesucht. Die Stelle bringt an Gehalt und Sporteln ungefähr 130 Thaler jährlich bei gänzlich freier Station. Qualisizirte Subjekte, welche auf diese Stelle reflektiren, werden ersucht sich möglichst bald unter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse zu wenden an Die Aeltesten und Vorsteher der jüdischen Gemeinde zu Fürstenberg in Mecklenburg. Ein junger Mann,, preußischer Staatsbürger, gegenwärtig als Lehrer im Amte, musikalisch gebildet und im Stande, einen den Ansprüchen der Zeit angemessenen Gottesdienst zu leiten, der in seiner jetzigen Stellung den Unterricht in den Realwissenschaften, in der französischen u. engl. Sprache ertheilt, sucht zu Weihnachten oder Ostern 1846 eine Stelle als Hauslehrer oder Religi'onslehrer in einer Gemeinde. — Zeugnisse werden hergebracht. Die Redaktion dieser Zeitg. wird die Güte haben, etwaige Addressen unter der Chiffre ML R. anzunehmen. Vakanz. Bei der hiesigen israelitischen Elementarschule ist die Stelle er ms Merten Lehrers sofort zu besetzen. Hierauf Reflektirende," welche 'sich' durch'''ein' 'PrüfunMeügnH',''so wie über ihren religiös-moralischen Lebenswandel auszuweisen im Stande sind, wollen sich unter po.rtofrerer Einreichung derselben bei dem Unterzeichneten .Vorstande'melden. Das jährliche Gehalt ist zwar auf 110Thlr. und freie Wohnung feftgestellt; es soll.jedoch aber, dasselbe bei vollkommner Zufriedenheit, mit dem neuen Kandidaten erhöhet werden. Filehne im September 1845! Der. Schulvorstand " Löß er. GoldMmidt. Peritz. Empfehlung. Diejenigen Gemeinden oder Personen welche gesonnen sind sich Maschinen zum ni2»-machen anzuschaffen, wollte ich Hiermit erinnern, ihre Bestellungen