Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 9 (1845)
- Issue
- Heft 36 (1.9.1845)
- Date
- 1845-09-01
- Page
- Seite 556 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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558 Anerbietungen. ■%*§5ei einer stillen israelitischen Familie hiesiger Stadt können mit dem Anfänge des Wintersemesters einige Gymnasiasten, Dorbereitungs - oder Gewerbschüler, oder Zöglinge der andern hiesigen Lehranstalten in Kost und Logis genommen werden. Diejenigen, welche dabei in der französischen und englischen Sprache Unterricht zu nehmen wünschen, finden in derselben Familie Gelegenheit, sich unter der Leitung eines gewandten und approbirten Lehrers dieser Sprachen theoretisch, und praktisch auszubilden. Auf den Wunsch der Eltern oder Vormünder macht man sich auch anheischig, die Schüler in ihren andern Studien zu überwachen und ihnen alle mögliche Nachhilfe zu geben. Wegen weiterer Auskunft wende man sich gefälligst an den Unterzeichneten. Würzburg im August 1845. Löw Suhler, Lehrer der franz. und engl. Sprache, Domgasse zweiter Distrikt No. 542. In einer der gelegensten und angenehmsten Städte Süddeutschlands finden junge Mädchen israelitischer Konfession bei einer stillen bürgerlichen'Familie gegen billiges Honorar Kost und Logis. Dabei ist für tüchtige Erziehung, und Ausbildung in allen weiblichen Arbeiten, auch für Unterricht in ben Elementarfächern im Englischen und Französischen durch die Tochter des Hauses so gesorgt, daß der Besuch einer höher» Schule entweder ganz überflüssig oder doch sehr erleichtert wird. Die Glieder der Familie sind in den Stand gesetzt, jeder Anforderung zu genügen, namentlich wird man auf religiöse Erziehung und darauf möglichst bedacht sein^ .daß die Zöglinge das elterliche Haus nicht entbehren. Auf frankirte Anfragen unter 6. in H. ertheilt der Herr Redakteur d. Ztg. nähere Auskunft. Vakanzen. Die hiesige vakante Kantor- und Schächterftelle soll wieder besetzt werden. Kanditaten können ihre Zeugniffe bis Ende August an den Unterzeichneten Vorstand portofrei einsenden, und die nähern Bedingungen der Wahl von demselben erfahren. Wreschen, im August 1845. Der Korporationsvorstand. Im Unterzeichneten Landrabbinate sind mehrere Lehrerstellen vakant. Portofreie Anmeldungen werden baldigst gewünscht vom Landrabbiner Hirsch. Emden, August 1845. Pensions-Anzeigen. Zum Isten Oktober d. I. finden sowol Mädchen als auch Knaben gegen ein mäßiges Honorar in einer sehr achtbaren Familie eine freundliche Aufnahme, und wird stets deren Aufgabe sein, die ihr anvertrauten Zöglinge mit Liebe und Zärtlichkeit zu behandeln, wie für ihre moralische Erziehung und geistige Ausbildung die größte Sorge zu tragen. Das Nähere hierüber ertheilen die Herren vr. Sachs (Prediger), Klosterstraße No. 22 und Banquiec A. H. Heymann unter den Linden No. 10. Berlin, den 24. August 1845. Knaben, welche das hiesige Gymnasium oder die Bürgerschule besuchen können, nehme ich in Pension. Näheres auf portofreie Briefe. vr. Sommerfeld, Prediger in Elbing. Gesuche. 'Für ein Leder- und Produktengeschäst in einer Seestadt Pommern's wird ein mit tüchtigen Schulkenntnissen ausgerüsteter junger Mann als Lehrling gesucht. Hierauf Reflektirende wollen sich bald in frankirten Briefen unter der Chiffer M. J. an die Expedition dieses Blattes wenden. Die israelitische Gemeinde Hierselbst, wünscht jetzt oder zum bevorstehenden 'jiwn einen Lehrer und Schächter zu engagiren. Hierauf Reflektirende belieben sich in portofreien Briefen, unter Beilegung von Zeugnissen, an den Unterzeichneten zu wenden. Treptow a/Tollenfe, im August 1845. Manaffe Cohn. Ein junger Mann, preußischer Staatsbürger, gegenwärtig als Lehrer im Amte, musikalisch gebildet und im Stande, einen den Ansprüchen der Zeit angemessenen Gottesdienst zu leiten, der in seiner jetzigen Stellung den Unterricht in den Realwissenschasten, in der französischen Sprache ertheilt, sucht zu Weihnachten oder Ostern 1846 eine Stelle als Hauslehrer oder Religionslehrer in einer Gemeinde. — Zeugniffe werden beigebracht. Die Redaktion dieser Zeitg. wird die Güte haben, etwaige Addressen unter der Chiffre M. 11. anzunehmen. Druck von I. B. Hirfchfeld<