Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 9 (1845)
- Issue
- Heft 34 (18.8.1845)
- Date
- 1845-08-18
- Page
- Seite 527 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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- Einbeck 1× ep/1044488
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527 fentlicke Belobung. — Möge diese Gemeinde fortfahren so freiwillig das Schöne und Edle beim Gottesdienste zu fördern und sie wird dann in jeder Beziehung unter den Gemeinden Baierns einen würdigen Rang einnehmen. H. W. Jastrotv in Westpreußen, im Juli 1845. Am verflossenen Sonnabend (d. 26. Juli) fand in hiesiger Synagoge die erste Konfirmation statt, welcher der hiesige israel. Lehrer, Herr I. Wedell, ein strebsamer junger Mann, durch eine herzliche, der Sache angemessenen Rede, solche Weihe gab, daß selbst Gegner aller Neuerungen, diesen Akt als einen heilsamen und zweckmäßigen anerkannten. Möge das Streben des Herrn Wedell fernerhin ein gedeihliches und erfolgreiches sein! —. Auch ist in hiesiger Gemeinde vor einigen Monaten ein „Wohlthätigkeitsverein" in's Leben getreten, welcher. Dank fei es den Bemühungen der Herren Vorsteher desselben, seit der kurzen Zeit seines Bestehens, schon nach Kräften gewirket hat. Es ist nur zu bedauern, daß noch so manche, sogar wohlhabende Gemeindeglieder diesem Vereine nicht begetceten sind und kalt zurückstehen, wo es gilt fremde Noth zu lindern! — S.... A. B. Gesuche. Die hiesige Gemeinde sucht zu den bevorstehenden hohen Festtagen die11) einen musikalisch gebildeten Gehilfs-Vorsänger. Außer freier Station wird ein Honorar von 20 Thlr., Pr. Krt. und eine mäßige Entschädigung für die Reisekosten zugesichert. Es ist wünschenswecth, daß derselbe wenigstens acht Tage vor rf-i hier eintreffe, um sich zur würdigen Leitung des Gottesdienstes mit dem nach den Gesängen der braunschweiger Synagoge eingeübten Chor vertraut zu machen. Bewerber wenden sich möglichst bald unter frankirter Einsendung der Zeugnisse über ihre Qualifikation an den Vorstand der israel. Gemeinde zu Stavenhagen in Mecklenburg-Schwerin. Die hiesige Gemeinde wünscht einen Religionslehrer, der zugleich das Vorbetecamt vorstehen kann, so auch das Schächten zu verrichten versteht, auf Michaelis d. I. zu engagiren; die hierauf Reflektirenden wollen sich an den Unterzeichneten durch portofreie Briefe wenden. Moringen, im August 1845. E. H. Eliasberg, Synagogenvorsteher. Anerbieten. *»*Bei einer stillen israelitischen Familie hiesiger Stadt können mit dem Anfänge des Wintersemesters einige Gymnasiasten, Vorbereitüngs- oder Gewerbschüler, oder Zöglinge der andern hiesigen Lehranstalten in Kost und Logis genommen werden. Diejenigen, welche dabei in der französischen und englischen Sprache Unterricht zu nehmen wünschen, finden an derselben Familie Gelegenheit, sich unter der Leitung eines gewandten und approbirten Lehrers dieser Sprachen theoretisch und praktisch auszubilden. Auf den Wunsch der Eltern oder Vormünder macht man sich auch anheischig, die Schüler in ihren andern Studien zu überwachen und ihnen alle mögliche Nachhilfe zu geben. Wegen weiterer Auskunft wende man sich gefälligst an den Unterzeichneten. Würzburg im August 1845. Löw Suhler, Lehrer der franz. und engl. Sprache, Domgasse zweiter Distrikt No. 542. Vakanzen. Es wird binnen wenig Wochen die Lehrerstelle in der hiesigen israelitischen Gemeinde vakant. Mit dieser ist das Vorsänger- und Schächteramt verbunden. Auch fordert man, daß der Vorsänger im Stande ist, den Gottesdienst, welcher mit deutschen Gesängen verbunden ist, zu leiten. Die Stelle trägt mit allen Emolumenten 6irca 225 Thlr., jedoch bleibt dem Lehrer Zeit und Gelegenheit zum Privatunterricht. Hierauf Reflekticende wollen sich in frankirten Briefen an den Unterzeichneten wenden und ihre Zeugnisse beifügen. Der Vorsteher Einbeck. M. Meyerstein. Im Unterzeichneten Landrabbi'nate sind mehrere Lehrerstellen vakant. Portofreie Anmeldungen werden baldigst gewünscht vom Landrabdiner Hirsch. Emden, August 1845. Die hiesige vakante Kantor-' und Schachterstelle soll wieder besetzt werden. Kanditaten können ihre Zeugnisse bis Ende August an den Unterzeichneten Vorstand portofrei einsenden, und die nähern Bedingungen der Wahl von demselben erfahren. Wreschen, im August 1845. Der Korporatiousvorstand.