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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1845-06-02 · Heft 23 (2.6.1845) · p. Seite 351

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
9 (1845)
Issue
Heft 23 (2.6.1845)
Date
1845-06-02
Page
Seite 351 (sequence 15)
Language
German
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351 Ferner: Kleiner Katechismus der Geschichte Israels (bis zu unsrer Zeit), der Bkbelkunde, der Landeskunde, des alten Palästina und der jüdischen Liturgik. Von Dr. L. Philippson, Rabbiner, in 8. roh 4Ngr. (3 gGr.) geb. 5^/2 Ngr. (4 '/2 gGr.) Geschichte her Juden von der Zerstörung Jerusalems an bis auf die gegenwärtigen Zeiten. Von Hanncch Adams in Boston in Nordamerika. Aus dem Engl, übersetzt 2 Thle. gr. 8 (1820) 3 Thlr. Wie sich der Statistiker, Staatsrath rc. rc. Dr. I. G. Hoffmann verrechnet! Eine Beleuchtung des Aufsatzes: „Uebersicht der Anzahl und Vertheilung der Juden im preußischen Staate, nach einer Vergleichung der Zählungen zu Ende des Jahres 1840 und 1842 in No. 141 und 142 der allgemeinen preußischen Staatszeitung. Von Dr. L. Philippson, Geistlichen der Jscaelitengemeinde zu Magdeburg, Redakteur der Allgem. Zeitg. des Judenth. (Kommissionsartikel) 8. broch. .Preis 7 % Ngr. (6 gGr). Kunstanzeige. Bei B. S. Bererrdfohn in Hamburg ist.erschienen, und durch jede Buch- und Kunsthandlung zu beziehen: Das Innere des neuen israelitischen Tempels in Hamburg, am Abend der Einweihung am 5. September 1844. gr. Fvlio sauber lithographirt und ausgemalt. Preis 3 Thlr. schwarz I Thlr. 15 Ngr. Der Verleger giebt keine weitere Empfehlung dieses wahren Kunstblattes, sondern hält sich überzeugt, daß der Laie wie der Kenner, auch beim flüchtigsten Anblick das Originelle der Auffassung der ungemeinen Sauberkeit und Naturtreue der Ausführung, wie das mit Worten nicht wohl wieder zu gebende Charakteristische der Zeichnung und des Kolorits sofort wahrnehmen wird. Ein besonderes.Interesse knüpft sich jedoch an dieses Blatt noch dadurch, daß es dem Auswärtigen den richtigen Maaßsiab bietet zur Beurtheilung des Großartigen eines israelitischen Gotteshauses, welches in seiner Opposition gegen veraltete Religionsformen so oft Gegenstand des Hasses und der Verketzerung geworden. G e f « c. Für einen jungen Menschen von 15 Jahren wird eine Stelle als Lehrling in irgend einer guten Handlung gesucht, woselbst derselbe Gelegenheit findet sich zu einem tüchtigen Kaufmann auszubilden. Mit Vergnügen verstehen sich die Eltern zu einem Lehrgelde. Die Expedition dieses Blattes wird gefälligst etwaige Addr. unter der Chiffre J. R. franco entgegen nehmen. Ein Lehrer mosaischer Religion, unverheirathet, sucht, bei vortheilhaften Bedingungen, eine, seinen Kenntnissen angemessene, Kondition. Er ist im Stande den Elementarunterricht als Lesen, Schreiben u. s. w., so wie den Unterricht in deutscher Sprache, Orthographie, Ausarbeitungen, Briefstyl und Rechnen (sowol alle Rechnungen, die im gemeinen Leben, als im Bankier- und Kaufmannsstande Vorkommen) nach bester und faßlichster Methode zu unterrichten. Sollten Zeugnisse verlangt werden so ist er im Stande welche cinzuschicken. Auf portofreie Anfragen ertheilt die Addresse die löbl. Redaktion d. Bl. ^Zum nächsten Semester wird bei der hiesigen jüdischen Gemeinde die Schächter- und Kantorstelle vakant. Fixer Gehalt 250 Thlr. jährlich. Befähigte, mit guten Zeugnissen versehene, und mit einer guten Stimme begabte, musikalisch gebildete Personen, können sich persönlich melden,' ohne jedoch für Reisekosten oder Pcobesingen eine Entschädigung zu beanspruchen. L u b l i n i tz, im Mai 1845. Dev Vorstand. Zu liwn rh d. I. sucht die hiesige Gemeinde einen Religionslehrer (für einige Kinder), Vorbeter und Schächter. — Fixum 100 Thlr. Krt.; freie Wohnung, Heizung, Mittags- und Abendtische. — Das Nähere ist auf portofreie Anmeldungen zu erfragen bei dem Vorstande zu Peuzlin in Mecklenburg. (Stelle-Gesuch.) Ein junges, israel. Frauenzimmer von guter Familie und'Erziehung, das in der deutschen und französischen Sprache gründliche Kenntnisse hat, und in weiblichen Arbeiten erfahren ist, sucht eine Stelle in einem guten Haufe, als Gesellschafterin, oder als Aufseherin über das Hauswesen. Auch würde dasselbe als Gehülsin in einem bedeutenden Modewaarengeschäftt «intreten. Man sieht mehr auf freundliche Behandlung als auf Gehalt. Das Nähere bei Herrn Lehrer Lieb mann an dem israel. Waisenhause, Wilhelmspflege in Eßlingen. In einem lebhaften Tuch- und Modegeschäft in einer Provinzialstadt, wird ein mit gehörigen Schulkenntniffen versehener Lehrling gesucht. kiaueo - Addressen unter F. S. Z. nimmt die Expedition dieses Blattes entgegen.

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