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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1845-05-26 · Heft 22 (26.5.1845) · p. Seite 336

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
9 (1845)
Issue
Heft 22 (26.5.1845)
Date
1845-05-26
Page
Seite 336 (sequence 16)
Language
German
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336 Anzeiger. Zn demselben werden Annoncen aller Art gegen 1h»Ngr. (i gGr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petit-Schrift oder deren Raum sowie literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. Literarische Anzeigen. Bei Mazzuccht in Magdeburg erschien und ist durch alle Buch- und Kunsthandlungen zu beziehen: Das getroffeudste Bitdniß des Herrn Dr. Ludwig Philippson, Geistlicher der israelitischen Gemeinde zu Magdeburg. Brustbild im Ornate. Mit einem Facsiinile. Preis 1 Thlr. In Baumgartners Buchhandlung in Leipzig sind erschienen und durch alle deutsche Buchhandlungen zu beziehen: Die israelitische Äibei, enthaltend: Den heiligen Urtext. Die deutsche Uebertragung. Die allgemeine, ausführliche Erläuterung. Mit mehr als 500 englischen Holzschnitten. Herausgegeben von Dr. Ludw. Hphilippson. Lex.' 8. H. Bd. Liste Liefer. zu 74/2 Ngr. (6 gGr.) Dieses vortreffliche Werk erregt nicht allein das Interesse aller gebildeten Israeliten in hohem Grade, sondern findet auch Eingang bei christlichen Theologen aller Klassen, denen diese Auffassung des Textes der heil. Schrift und sein rechtes Verständniß am Herzen liegt. Siloah eine Auswahl von Predigten. Zur Erbauung so wie insonders zum Vorlesm in Synagogen, die des Redners ermangeln. Von Dr. Ludw. Philippson, Rabbiner in Magdeburg und Redakteur der allgem. Zeitung des' Judenthums. 303 Seiten in gr. 8. broch. Preis 1 Thlr. 10 Ngr. (1 Thlr. 8 gGr.) Gesuche. Für einen jungen Menschen von 15, Jahren wird eine Stelle als Lehrling in irgend einer guten Handlung gesucht, woselbst derselbe Gelegenheit findet sich zu einem tüchtigen Kaufmann auszubilden. Mit Vergnügen verstehen sich-, die Eltern zu einem Lehrgelde. Die Erpedition dieses Blattes wird gefälligst etwaige Addr. unter der Chiffre J. R,. frauco entgegen nehmen. Der Kantor I. Goldstein in Tuchel sucht eine anderweitige Anstellung als Vorsänger und Schächter. In diesen beiden Aemtern tüchtig, mit ausgezeichneten Attesten auch über seine moralische Aufführung versehen, würde er gern einer größer» Gemeinde seinen Eifer widmen. Er bittet, die frankirten Briefe an ihn zu richten. Ein Lehrer mosaischer Religion, unverheirathet, sucht, bei vortheilhaften Bedingungen, eine,-seinen Kenntniffen angemessene, Kondition. Er ist im Stande den Elementarunterricht als Lesen, - Schreiben u. s. w., so wie den Unterricht kn deutscher Sprache, Orthographie, Ausarbeitungen, Briefst'yl und Rechnen (sowol alle Rechnungen, die im gemeinen Leben, als im Bankier- und Kaufmannsstande Vorkommen) nach bester und faßlichster Methode zu unterrichten. Sollten Zeugnisse verlangt werden so ist er im Stande welche einzufchicken. Auf portofreie Anfragen ertheilt die Addresse die löbl. Redaktion d. Bl. *»*Zum nächsten Semester wird bei der hiesigen jüdischen Gemeinde die Schächter- und Kantorsteile vakant. Fixer Gehalt 250 Thlr. jährlich. Befähigte, mit guten Zeugnissen versehene, und mit einer guten Stimme begabte, musikalisch gebildete Personen, können sich persönlich melden, ohne jedoch für Reisekosten oder Probesi'ngen eine Entschädigung zu beanspruchen. - Lublinitz im Mai 1845. Der Vorstand. Druck von I. B. Hirschfeld. Mit einer literarischen Beilage von Eduard Kummer in Leipzig.

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