Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 9 (1845)
- Issue
- Heft 14 (31.3.1845)
- Date
- 1845-03-31
- Page
- Seite 212 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/3224737-3225389-3225404--06797-3236647- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Riga 1× ep/1000826
OCR text
212 Geschehen in Unserer Sitzung in Krakau den fünften Juli Ein Tausend acht Hundert vier und vierzigsten Jahres. Der Lag der'Veröffentlichung I.Aug. 1844. Senarspräsident Schindler. (L. S.) Generalsenatssekretär Majewski. Zweiter Senatssekretär Nowakowski. Anzeiger. Zn demselben werden Annoncen aller Art gegen lV»Ngr. (i gGr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petit-Schrift oder deren Raum sowie literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. Bekanntmachung. Die hiesige zweite Lehrerftelle ist vakant geworden. Qualisizirte Subjekte wollen sich unter Vorzeigung ihrer Zeugnisse behufs Abhaltung, einer Probe-Lektion bei dem Unterzeichneten Schulvorstande persönlich melden. Mit dieser Stelle ist ein Jahrgehalt von 160 Thlr/ bis 175 Thlr. verbunden; >es wird jedoch zur Bedingung gemacht, daß der Bewerber gleichzeitig gründliche Kenntnisse nach dem jetzigen Zeitgeist in der hebräischen Sprache zum Unterricht in beiden Klassen besitze. Schönlanke im Marz 1845. Der israelitische Schulvorstand (gez.) Or. Kohn. Lövy. Abrahamsohn. Anzeige. CEs wird zum sofortigen Antritt 4M tüchtiger Lehrer gesucht, der zugleich auch das Amt als Vorsänger und Schächter mit vorstehen muß. Nur auf brauchbare, mit guten Zeugnissen versehene Subjekte wird Rücksicht genommen. Der Gehalt beträgt 130 Thlr. nebst freier Wohnung und Kost. Adelebsen bei Göttingen im März 1845. S. M Freudenstein, Vorsteher der israelitischen Gemeinde. Anzeige. Ein junger Mann, der schon seit zwei Jahren das Amt eines Lehrers, Schächters und Vorbeters bekleidet, und mit den besten Zeugnissen versehen, wünscht zu kommender Michaelis eine Stelle. Salär nicht so großes Objekt, nur wird besonders auf gute Behandlung reflektirt. Portofreie Briefe -bittet man unter der Chiffre H. fl. der Gerstenberg'schen Buchhandlung in Hildesheim einzusenden. Anzeige. Ein junger Mann, mosaischer Religion, mit den nöthigen Schulkenntnissen versehen, kann in meiner Manufaktur- und Modewaarenhandlung sofort als Lehrling eintreten. Hkerauf Reflektiren.de wollen sich in portofreien Briefen an mich wenden. H. Jaeobl in Strelitz in Mecklenburg. Anzeige. *«*Ein Hülfslehrer für den ersten Unterricht in den Elementarwissenschaften, der zugleich den Gemeindedkenst (mtnat)) übernimmt, kann zu n'H beim Unterzeichneten ein vortheilhaftes -Unterkommen finden. Näheres auf frankirte Briefe. Markenwerder im Marz 1845. Bach, Kantor der hies. jüd. Gemeinde. Bei C. L» Fritzsche in Leipzig ist erschienen: Beitrag zur Würdigung der Wirren im Judenthum von Z. broch. Preis 12 Ngr. So eben wurde vom dritten Bande des Herxheimer'schen Bibelwerks Zesaja, Iirmeja und Zechesket versendet. Berlin. Lewent's Verlag. Bemerkung. Der übergroße Stoffandrang zwingt uns, die neuesten Briefe aus Miskolz, Tarnopot, Lemberg, Zolkiew, Czernowitz, so wie die von voriger Woche aus Eßlingen, Hamburg von 5., Wien von D. K, Prag von H. S., Leipnick, Hechingen, Riga auf die folgenden Nummern zurückzulegen. Doch soll Alles so bald wie möglich abgewickelt werden. Die Redaktion. Druck von I. B. Hirschfeld. Mit einer literarischen Beilage von Henry und Cohen in Bonn.