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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1845-01-20 · Heft 4 (20.1.1845) · p. Seite 51

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
9 (1845)
Issue
Heft 4 (20.1.1845)
Date
1845-01-20
Page
Seite 51 (sequence 11)
Language
German
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51 die Schuljugend gerichtet, verließ derselbe unsere Schule, begleitet von den Segenswünschen aller Anwesenden. Nach einigen Monaten ließen Se. Hochs. Gn. den verzeichneten sechs Schülern Prämien zükommen, und zwar den Knaben Mannheimers Festgebete hebräisch und deutsch, den Mädchen Beers Gebet- und Erbaunugsbuch, sämmtliche sechs Bücher in prachtvollem Prämienbande. Der Lehrer selbst erhielt mittelst der hochw. Schuldistrikts-Aufsicht nebst einem aus fünf Bänden bestehenden werthvollen Werke nachstehende im Namen Sr. Hochs. Gnaden erlassene h. Resolution. „Wir nehmen gar keinen Anstand, diese Schule für eine der vorzüglichsten im ganzen Dekanate zu erklären. — Der Lehrer Markus Winter ist eben so ausgezeichnet geschickt, als fleißig, weßhalb denn auch die Antworten seiner Schüler, sowol aus der Religionslehre, als aus den übrigen Gegenständen Uns vollkommen entsprachen. — Die Schuldistrikts-Aufstcht hat diesem Lehrer daher Unserer vorzügliche Zufriedenheit bekannt zu geben, und demselben unter Einem das beigehende Werk als ein Zeichen Unserer Anerkennung seines Wirkens zu übermitteln u. s. w." Schließlich bemerke ich noch, daß ich diesen. Bericht nicht früher cinsenden konnte, weil die eben zitirte Resolution vom h. fürsterzbischöflichen Konsistorium erst jetzt angekommen ist. Anzeigen. In demselben werden Annoncen aller Art gegen iV^Ngr. (1 gGr.) Gebühren für die gespaltene Seile aus Petit-Schrift oder deren Raum sowie literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. Anzeige. Unterzeichneter wünscht einen Bassisten welcher unverHerrath et ist, eine gute Baßstimme und Kenntnisse der Musik besitzt, sogleich zu engagiren. Solchem wird-außer neben Akzidentien, ein Fixum von 200 bis 250 Thlr. jährlich zugesichert. Darauf Reflektirende würden gut thun, mit Zeugnissen ihrer. Führung versehen, der Probe halber auf. eigne Kosten, persöüs. lich bis spätestens Ende Februar herzukommen und die näheren Bedingungen zu verabreden. . Königsberg in Pr. den I.Jan.1845. H. Weintea-ub-, Kantor der hiesigen israel. Gemeinde. Durch C. L. Fvitzsche in Leipzig ist zu beziehen: 11L4 nwan (Teschuböt be-Ansche Awen), oder dreizehn polemische Briefe über, den Rabbiner Holdheim und die Vertreter seiner religiösen Richtung. Von S. M. N. Geh. Preis 10 Ngr. Mb inan (Hagada le-Lei Schikkurim), hebräische Parodie der Pesach-Hagada von Dr. Somme r h a u se n in Brüssel. Preis 6 Ngr. äTWi ysip (Kofcez Wikkucbiin), enthält Streitschriften über Judenthum und Christenthum aus dem Mittelalter. Geh. Preis 10 Ngr. NvblLb tr’T'üi, hebräische Gedichte von S. Salkind. Geh. Preis 10 Ngr. tno ■ (Schein ha-Gedölim), bibliographisches und biographisches Werk über jüdische Autoren von Asulai. 1. u. 2. Th. Brosch. Preis 1 Thlr. 10 Ngr. •’Sipm üio 31» (Schinnuje Schern wc-Tikkune Wa’ad), Verbesserungen, Berichtigungen und Zusätze zum vorhergehenden Werke. Preis 7^/2 Ngr. (Dehariin ’Atlikim), enthält 1) Erklärung 90 biblischer Hapaxlegomenen von Saadja Gaon; 2) ethisches Schreiben des Aristoteles, aus dem Arab. ins Hebr. übertragen. Brosch. Preis 6 Ngr. ■’Ti'D (Kusari) von Jehuda ha -Levi. Gedruckt bei Telgner in Hannover. Brosch. Preis 1 Thlr. Melo Chofnajim von vr. und Rabb. A. Geiger. Brosch. Preis 15 Ngr. Pesach-Hagada, hebräisch und deutsch. 4. Auflage. Brosch. Preis 7 Ya Ngr. Bon diesen letzteren Gebetbuche bewillige ich Wiederverkäufe!-» besondere Bortheile. Anzeige. Die israelitische Gemeinde zu Einbeck wünscht zu Ostern 1845 einen Lehrer zu engagiren, welcher zugleich das S.chachteramt versieht, und dem Gottesdienst, welcher mit deutschen Gesängen und deutschen Vorträgen verbunden ist, als Vorsänger zu leiten versteht. Hierauf Reflektirende wollen sich in portofreien Briefen an den Vorsteher der israelitischen Gemeinde zu Einbeck wenden. Einbeck im Januar 1845. Anzeige. I wohlerzogener Jünglings der Lust hat die Gerberei zu erlernen, kann bei mir eine passende Stelle füttert*, zugleich, kann derselbe auf Verlangen Kost und : Logis in meinem Hause erhalten. Das Nähere hierüber ist auf portofreie Briefe zu erfragen bei Moritz Gottschalk, Gerber und Lederhändler in Essen a. d. Ruhr Regierungsbezirk Düsseldorf.

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