Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 7 (1843)
- Issue
- Heft 51 (18.12.1843)
- Date
- 1843-12-18
- Page
- Seite 752 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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stein dahin extendirt, daß es den Gemeindevorstehern gestattet sein soll, sich zur Beitreibung der von den G'emeindegliedern zu leistenden Schatzungen, Armengelder, Schulgelder rc., wenn von denen, welche sie entrichten sollen, nichts eingewandt wird, ohne das verzögerliche Mittel des Bannes, sofort an die ordentliche Ortsobrigkeit zu wenden, von welcher, nach vorgängiger ächttägiger Warnungsfrist, wider die Säumigen die gewöhnlichen Zwangsmittel zur Anwendung gebracht werden. Wenn dagegen Einwendungen wider den Beitrag selbst gemacht werden, so ist bei dem Oberrabbiner Recht und Hülfe zu suchen; doch' soll der Debitor die Absicht, Rekurs zu ergreiftn, innerhalb der gedachten achttägigen Frist anzeigen und die Einbringung des Rekurses innerhalb drei Wochen nach abgelaufener Warnungsfrist der Obrigkeit doziren; widrigenfalls dieselbe auf die Einwendungen keine Rücksicht zu nehmen hat. Frankfurt am Main, 10. Dezember. (Privatmitth.) Was Niemand vermuthete, ist geschehen.. Wir schliefen gestern Abend ohne einen zweiten Rabbinen ein, und wachten heute mit ihm auf. Der Vorstand hat einstimmig den Rabbinen Leopold Stein in Burgkunstadt dazu gewählt. Daß die Wahl eine sehr glückliche ist, das rst das Erfreuliche daran. Berlin, 11. Dezember. (Privatmitth.) Da es uns jetzt aus mehren Quellen zugekommen ist, können wir es zur Freude aller Menschenfreunde mittheilen. Herr M. Jacobson, Sohn des unsterblichen Präsidenten Jacobson, wird ein bedeutendes Kapital aussetzen, um dem Knabeninstitute seines Vaters in Seesen ein Mädcheninstitut hinzuzufügen. Welch' verdienstreiches Werk, welche neue Perle in dem Kranze dieser Familie, wie wird dadurch abermals der Vater in der Gruft geehrt! Frankreich. Colmar, 16. November. (Privatmitth.) Heute hatten wir hier das seltene Beispiel, daß ein Jude als Brudermörder vor den Assisen stand. Das Gericht wie die hiesige Zeitung erkannten dies als eine hohe Seltenheit an, „denn man weiß, wie heilig das Familiengefühl bei den Bekennern dieser Religion gehalten wird." Ursache war allerdings die ungerechteste- Zurücksetzung in Erbschaftsangelegenheit, die die ganze Familie gegen den Jnkutpaten, den man in die größte Noth sinken ließ , obschon er Familienvater, verübte. Die Jury erkannte nach langer Berathschlagung den Angeklagtenfür schuldig, nahm jedoch zu seinen Gunsten mildernde Umstände an. Leopold Weil wurde,zu zwanzigjähriger Zwangsarbeit und zur Ausstellung verurtheilt. L. B. Palästina. (Rechnungsablage. Fortsetzung aus No. 48.) töT-iä 28221 5383 7562 1000 138 496 417 139 191 15326 . .; . pan rmiab, nur«) 3n*r»s SSv'Hb pbn nw naisa -12VN HS 2-iVN mb rn^n riwaST'O ,ä'Sn Hb-'iais 21N N8W2 &Hh yaa bs vdrb^n mann b* wn ihn •man Hb nunn n«Lin w .■'hnaa fina ^n^w)2i drwdrnni n'^niba ^bana.-larr?2N rr^Linb rrauripb ^nnn nMrin b^ •’ama 'n n^n ■aab öU5i I^VN nrb ^^in n->nrrro ^nana nrnrr ti3 t2i-i«ab i2nbÄL-y"-,n N2D . . . . ni^an bL« bii2N nVwna-nraabra ^enni ni^n lip^n . 73 nb^abia nian ^p^ 344 "sliLN n*b *jfcma nvHb map t*ö, . . . 65 bbn ninbnb n->aian 74 mnbni v^nna NN« niw^b ^2Nb a-nariaa bmin öpssa-tmi'-o Hb , tnbsisni v^rrranb nbwn-ba iip^n TBI* 21N Hb]