Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 7 (1843)
- Issue
- Heft 29 (17.7.1843)
- Date
- 1843-07-17
- Page
- Seite 436 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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436 bewanderten Gelehrten in Paris bei seiner Ehre und feinem Charakter zu verletzen. Erlauben Sie mir nur noch einige Worte hier beizufügen. Das Feld der jüdisch-wissenschaftlichen Literatur ist weit und groß, und hat beinahe noch ganz brach gelegen; diejenigen, die Zeit und Kenntnisse dazu befähigen, sind noch sehr spärlich verbreitet; sollen der Arbeiter nun mehrere werden, und die Arbeit unter Gottes Segen gedeihen, so müssen diejenigen, die der Zeit nach den andern vorangehen, unbescholtenen Charakters auch in den andern denselben achten und schätzen. Mögen nun die wissenschaftlichen Ansichten der verschiedenen Bearbeiter sich von einander unterscheiden; der persönliche Charakter muß unverletzlich sein, und nie darf eine wissenschaftliche Verschiedenheit zu einer persönlichen Streitsache werden. Albert Cohn. Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen t^ Ngr. (.1 gGr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus. Petit-Schrift oder deren Raum sowie literarische merkantile u. r. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. Anzeige. ty Eine mit 100 Thlr. Pr. Crt. fixem Zahresgehalt nebst der sogenannten Schechita besoldete Stelle eines Religionslehrers, Vorbeters und Schächters, der die Approbation unseres Landes-Rabbiners erhalten muß, ist zu Michaelis d. I. in unsere Gemeinde zu besetzen. Hierauf Reflektirende wollen ihre desfallsige Zeugnisse an den Großherzogl. Mecklenb. Landes-Rabbiner Herrn vr. S. Holdheim in Schwerin einsenden. Plau im Juli 1843. Die Vorsteher der hiesigen israel. Gemeinde. N. Elkan. I. A. Cohn. S. Goldschmidt. Mesusot (mny). Hawdala (n^2N)- Büchschen rc. elegantester und mannichfachster Form, so wie alle in der Synagoge oder zum Gottesdienste nöthigen Gegenstände als: n^r .,öü Chanuka (N2dN) - Leuchter werden bei-mir aus Neusilber, Bronze wie auch plattirt (vergoldet und versilbert) zu verschiedenen stets billigen Preisen angeferligl. Proben liegen zur Ansicht Briefe bittet lruaeo Berlin im Juli 1843. M. Halle, Gürtler und Bron^eur. . Rosenstraße No. 21 am neuen Markt. In einer Seifen- und Lichtefabrik kann ein israelitischer Knabe als Lehrling unter annehmlichen Bedingungen sofort antreten. Reflektirende wollen sich in fcankirten Briefen an Hrn: Ehlers in Einbeck wenden. Anzeige. ‘(Sine, erfahrene Modistin, die einem Putzgeschäfte in jeder Beziehung vorzustehm weiß, kann gegen Mitte September a. e. bei mir eintreten. Hierauf Reflektirende wollen sich gefälligst unter Mittheilung ihrer Bedingungen^ an mich wenden. W. Kaufmann in Essen a. t>, Ruhr. Be m e t! u n g. Herr Oberrabbiner vr. Ullmann zeigt uns an, daß bei dem hochwürdigen israelitischen Konsistorium zu Crefeld bereits 110 Thlr. 3 Sgr. 6 Pf. Geschenke für das Hospital und die Schule zu Jerusalem deponict sind, und daß von den meisten Gemeinden noch Mehreres einlaufen werde; im Interesse der Sache fühlen wir uns den tdelen Bemühungen sehr verpflichtet. — Aus Bünde 4 Thlr. 8 Sgr. — Aus Gardelegen 3 Thlr. — Die ausführlichen Listen erfolgen bald. — Die 0£e&aftto!t. M e rn e r k u n g e n. Herrn I. P. in S. Gedicht kann, da es der Form wie dem Inhalte nach höchst unvollkommen ist, nicht ausgenommen werden, wozu wir fügen: nur nichts Halbes! ohne Gründlichkeit kein Ziel! Das Gedicht „die Rose" in No. 25. ist zufällig dicht an die belletristischen Arbeiten des Herrn Tendlau gerückt worden: es ist vom Redakteur. Berichtigung: No. 27. S. 397. Sp. 2. Z. 22. v. o. liirs „Auffe" für „Austerlitz." Druck von I. B. Hirfchfeld.