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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1843-06-19 · Heft 25 (19.6.1843) · p. Seite 376

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
7 (1843)
Issue
Heft 25 (19.6.1843)
Date
1843-06-19
Page
Seite 376 (sequence 16)
Language
German
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.376 Anzeiger. In demselben werben Annoncen aller Art gegen Ngr. (1 gGr.) 'Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petit-Schrift oder deren Raum sowie literarische merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. In unserm Verlage erscheint vom 1. Juli c. ab: Zur Judenfrage Ln Preußen, in monatlichen Lieferungen von 2—3 Bogen in Groß-Quart. Den Preis jeder Lieferung setzen wir auf 5 Sgr. fest, und ersuchen wir das für den Gegenstand sich interessirende Publikum, seine Bestellungen durch die Buchhandlungen ihres Ortes so früh als möglich uns zugehen zu lasten. Berlin im Juni 1843. Veit u. Comp. Anzeige. C5T Der Kalender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin auf 56V4 bearbeitet von Dr. I. Heinemann ist erschienen (Druckpapier 5 Sgr., Schreibpapier und mit zierlichen Durchschußblattchen 7^ Sgr., auf einem großen Bogen für Synagogen und Comtors 6 Sgr.) und zu haben beim Herausgeber und bei Hrn. Buchhändler Fritzsche in Leipzig. Dieser Kalender zeichnet sich durch nützliche Notizen rmd durch seine Abendtabelle besonders aus, und ist für alle Preuß. jüd. Gemeinden brauchbar. Der Vorstand beabsichtigt, die hiesige Vorderer-, Schächter- und Lehrerstelle, welche außer freier Wohnung, Feuerung, ansehnliche Nebeneinkünfte und 100 Thlr. Crt. bestimmten Jahresgehalt eintragt, zu Michaelis d. J. als ■yiuan WS zu besetzen. . * ■ , Bewerber, haben sich baldigst, mit portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse, des Schachteramts, als auch über -die Befähigung des Schulunterrichts, in Religion und hebräischen Wistenschaften, bei uns schriftlich zu melden. Treptow a. d. Rega im Juni 1843. Der Vorstand der jüd. Gemeinde daselbst. ' Anzeige. GSr" Die Lehrer-, Kantor - und Schachterstelle, welche in hiesiger Gemeinde bis jetzt nur voy Einer Person verwaltet worden, wird zu Ostern k. I. erledigt. Um aber dem Lehramte besonders mehr Nachdruck zu geben, wird von der Gemeinde für nöthig. erachtet, daß der Uebernehmer dieser Funktionen sich einen Hilfslehrer oder Hilfsschächter halte, und in diesem Falle wird demselben ein baares Einkommen von.ca. 400 Thlr. zugesichert. Bewerber um diese Stelle haben sich in portofreien Briefen an Unterzeichneten zu wenden und über ihre religiösemoralische Führung, wie über die Tauglichkeit zu diesen Aemtern gültige Dokumente einzureichen. Ein geschickter, auf hohen Schulen gebildeter Mann, Vereinen geregelten Gottesdienst einzuführen und gute deutsche Vorträge öffentlich zu halten im Stande ist, kann auf die edlen Gesinnungen der hiesigen jüd. Gemeinde, die geistig vorzuschreiten bestrebt ist, rechnen,, daß ihm hier eine, gute Stellung zu Theil. wird. Auch würde solcher Mann mit der Zeit, von Auswärts Zöglinge in Pension bekommen, indem es in hiesiger Gegend an Pensions-Anstalten noch ganz fehlt. Colberg im Juni 1843. I. Gutmann, (1--. 8.) Vorsteher der israel. Gemeinde. Eine norddeutsche Gemeinde wünscht einen Lehrer zu engagiren, der sowol in der Synagoge deutsche-Vorträge halte als auch der Jugend zeitgemäßen Unterricht ertheile. Wäre er zugleich Vorbeter, würde es sehr angenehm sein, doch ist dies nicht Bedingung. Fixer Gehalt 300 Thlr. jährlich. —- Anfragen durch die Redaktion. Ein junger, unverheiratheter Mann, der eine regelmäßige Schulbildung genossen, in München sich als Kantor gebildet hat, und nun seit vier Jahren als Lehrer, Kantor und Chorführer in einer bedeutenden Stadt Preußens fungirt, auch über seine Leistungen in diesen Fachern bie schönsten Zeugnisse vorlegen kann, wünscht seine jetzige Stelle mit einer einträglichem zu vertauschen. Gemeinden, welche besonders auf einen geregelten, zeitgemäßen Gottesdienst sehen, wollen sich an die wohllöbl. Redaktion dieser Zeitung wenden. Druck von I. B. Hirfchfeld.

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