Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 7 (1843)
- Issue
- Heft 19 (13.5.1843)
- Date
- 1843-05-13
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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VH. Zahrgaag. Allgemeine No. LS. Zeitung -es Zudenthums. Ein unpartheiisches Organ für alles jüdische Interesse. Redacteur: Verlag von Nr. Ludwig Philippfon, Baumgärtners Buchhandlung Rabbiner zu Magdeburg. zu Leipzig» , (Mit Könige. Sächsischer »«»gnädigster Conceffion.) Leipzig, den 13. Mai 1843. Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Montags, und wird jährlich 96 Bogen in Quart incl. des Titels, Registers u. s. w.. umfassen. In Gemäßheit des Zweckes derselben die allgemeinste Verbreitung zu geben, ist der Preis äußerst niedrig: mit 3 Thlr. für den Jahrgang; — 1 Thlr. 15 Ngr. (I Thlr. 12 gGr.) für sechs Monate — 22^ Ngr. (18 gGr.) für das Vierteljahr angesetzt worden. Alle Buchhandlungen, Postämter und Zeitungserpeditionen nehmen Bestellungen an; der Hauptspedition für beide Letztere hat sich die König!. Sachs, wohllöbl. Zeitungs-Expedition allhier unterzogen. Inhalt. Leitende Artikel: Fröhliche Botschaft, das Hospital zu Jerusalem. Verhandlungen der ersten sächsischen Kammer. Proselytenmacherei. Zeitungsnachrichten r Deutschlands Frankfurt am Main, Deßau , Hamburg, Kassel. Preußen: Posen, Posen, Preußen, Berlin. Großbritannien: London. Palästina (Fortsetzung). Literar. Nachrichten: Magdeburg sAscetifj, Magdeburg sGrammatiH, Magdeburg (Aufforderung). Korrespondenzen: Strelitz. Aachen. Leitende Artikel. Magdeburg, den 28. April. Fröhliche Botschaft. aM shttsfa Stoan a^sr ms ny T;bi2 -1)2,rr aiü Jesaias 52, 7.: ‘ipirfbia Das Hospital zu Jerusalem. Indem wir heute unfern leitenden Artikel beginnen, fühlen wir die Freude, die wir unfern Lesern machen werden, indem wir ihnen anzeigen, daß ein Schreiben der Herren Freiherren von Rothschild aus Paris unterm 24. April a. o. heute bei uns einge- . laufen,, in welchem uns die genannten Herren ein Geschenk von / Ginmalhunderttausend Franks (d. i. 26,666f Thlr. Pr. Crt.) zur Gründung des Hospitals von Jerusalem überweisen!- Jedweder bei Lesung dieser Worte überhebt uns wol, Worte des Dankes für diese hochstehende Familie auszusprechen. Wo die That das Lob verkündet mit Heroldsstimme, da bedarf es des Wortes nicht. Wo das Gefühl der Verehrung, der Liebe, der Bewunderung sich von selbst ergiebt, ist es unnöthig, diese Empfindungen durch anregende Worte Hervorrufen zu wollen. Es sind nicht bloß die hunderttausend Franks, die hiermit diese Männer einer großen und heiligen Sache übergeben: es ist das ganze Werk selbst. Denn obwol diese Summe noch lange nicht zur Deckung deß, was zur Ausführung des Ganzen nothwendig ist, hinreicht, so ist doch damit eine Grundlage geschaffen, auf der fortznbauen ein Leichtes sein wird, so ist doch damit ein Beispiel gegeben, das zu glänzend voeeuchtet, um nicht im Herzen jedes fühlenden Jsraeltten zu zünden! Die Herren von Rothschild haben uns die Erlaubuiß gegeben, aus Ihrer vortrefflich abgefaßten, die edelste Gesinnung eben so gut wie die Gabe selbst bezeugenden Zuschrift au uns das Schlußwort hier abdrucken zu lassen: . . . . „Wir zweifeln nicht, daß Sie, Herr Rabbiner, mit diesen Anordnungen 'einverstanden sind, und wdllen -sehr gerne hof- : fen, daß die übrigen Reichen .in Israel,