Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 7 (1843)
- Issue
- Heft 11 (18.3.1843)
- Date
- 1843-03-18
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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vii..Jahrgang. Allgemeine No. 11. Zeitung -es Zudenthmns. . .. .Ein . unpartheiisches Organ für alles jüdische Interesse. Redacteur: Dt. Ludwig Philrppson, Nab bincr zu Magdeburg. Verlag von Baumgärtners Buchhandlung zu Leipzig. (Mit König!. Sächsischer allergnädigster -Cömesfiorr.) Leipzig, den 18. März 1843. Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Sonnabends, und wird jährlich 96 Bogen in Quart incl. des Titels, Registers u.s. w. umfassen. In Gemäßheit des Zweckes'derselben die allgemeinste Verbreitung zu geben, ist der Preis äußerst niedrig: mit 3 Thlr. für den Jahrgang; — 1 Thlr. 15 Ngr. (1 Thlr. 12 gGr.) für sechs Monate — 22^- Ngr. (18 gGr.) für das Vierteljahr angesetzt'worden. Alle Buchhandlungen, Postämter und Ieitungserpeditionen nehmen Bestellungen an; der Hauptspedition für beide Letztere hat sich die König!. Sachs, ivohllöbl. Zeitungs-Expedition allhier unterzogen. - ■ Inhalt. Zeitungsnachrichten: Palästina: Frankfurt am Main (Fortsetzung.) P.r e u ß e n: Magdeburg, Magdeburg. V Deutschla nd: Nassau, Dresden, Frankfurt am Main, ' Dresden. Oesterreich: Aus Ungarn, Stein am An- * , .ger.. Wallach ei: Bukarest. Rußland und Polen: Petersburg, Czenstochau. Litcrar. Nachrichten: Leipzig: Zur Gesch. d. Israel, von Berlheau (Schluß.) Zeitungsnachrichten. Palästina. ' Frankfurt a. M., 17. Febr. (Eingesandt. Fortsetzung.) Hierauf folgt endlich, als der in den endlosen Quark eingewickelte Kern, die Erklärung: „daß das Schreiben, welches der Mann L. H. ^Loeweristein an den Herrn Juda Kulp gerichtet habe, völlig unwahr sei, wie solches anmit „auf Zeugenpflicht attestirt werde." Es folgen dann zwölf Unterschriften .völlig unbekannter Männer aus der portug. Gemeinde in Jeru-. salem, von denen keiner ein öffentliches Amt in der Gemeinde bekleidet und worunter der Achte sich allein dadurch bemerklich macht, daß er sich den Wurm Jakob Finzi nennt— ohne Zweifel aus purer Demuth und um dadurch die Anmaßungen des Textes wieder gut zu machen. Vorher aber, befindet sich der Abdruck eines Petschafts,. in dessen Original die Herren Abraham Joseph Schoschan und Jisachar Beris Berenstein, sodann, jedoch etwas umsichtiger und in noch rmbestirrrmtern Ausdrücken, die Herren Jakob Pir«r.L^'^d Raphael Chajim Hiskia Isaak Mendes de S^lia, Erstere vom'deutschen und Letztere vom portugiesischen Beth- Din zu Amsterdam, das Siegel einer offiziellen Person, nämlich des Herrn Chajim Abraham Gag in, dritten Dajans des portug. Bell)-Din in Jerusalem, erkannt haben wollen. Den vidimirenden Herren Dajanim zu Amsterdam scheint es nun aber bei.ihrem Notariatsgeschäfte auf so manche, sonst für unerläßlich geltende Förmlichkeit nicht anzukommen. Denn sie übersehen, a) daß ein Siegel ohn^ beigesetzte Unterschrift ein gar verdächtig Ding ist, wenn daraus mit notarieller Bestimmtheit gefolgert werden soll, daß der Eigenthümer des Siegels sich zu dem Inhalte einer Urkunde bekenne; es erregt auch nicht ihr Bedenken, daß b) Herr Gagin sonst bei den von ihm ausgehenden Urkunden seine Unterschrift niemals fehlen läßt und daß er, e) als dritter im Rang, stets zwar in der Mitte der Urkunde, und zwar mit Beisetzung Wes a an seinen Namen, jedoch in der Regel nur zugleich mit'seinen beiden Kollegen, nämlich des ypisk Herrn Jonas Moses Näbon, Welcher rechts und mit Hinzufügung eines rr, und