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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1843-02-11 · Heft 6 (11.2.1843) · p. [Seite]

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
7 (1843)
Issue
Heft 6 (11.2.1843)
Date
1843-02-11
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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VII. Jahrgang. Allgemeine No. 6. 7 . Ein; unparlheiisches Organ für alles jüdische Interesse. Redacteur : - Verlag von Pr. Ludwig PhrLrppson, BawngLrtners- Buchhandlung Rabbiner zu Magdeburg. Leipzig. - (Mit KönigU Sächsischer allergnädigster C-ncessipn,) Leipzig, den. Jl. Februar 1843. Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal,. S vnnabend s, und.wird jährlich.96 Bogenin Quart incl.des Titels, Registers.u.s. w. umfassen. Zn Gemäßheit des Zweckes derselben di «.allgemeinste Verbreitung-zu geben, ist der Preis äußerst niedrig: mit 3 Thlr. für den Jahrgang; —' 1 Thlr. 15 Ngr. (1 Thlr: 12 gGr.) für sechs Monate — 22 A Ngr'. (18 gGr.) für das Vierteljahr ar^esatzt worden. . Alle Buchhandlungen, Postämter und Zeitungserpedittonen nehmen Bestellungen an; der.HaupLspeditiorr für-Leide Ledere hat sich .die König!. Sächf., wöhll-bl. Zeitungs-Expedition allhier unterzogen. 7...''.'. "2' Jt h a 1t. / Ltteratwr: Denksteine für. christliche. Emanzipationsverfechter. ' (Nö. N. Schluß:) " ' ' . Zeilrrrigsimchrichten r Deutschland: Frankfurt am ... Main, Augsburg, Deßau, Deßau. Preußen: Berlin, ' Berlini Gtoßbri ta n ni en: Manchester. Fr an kreich: : -Straßburg. Moldau und: Wallachei: . .^-Bukarest. Rußland: Moskau, Baktschiserai. Lkckovar. NachrichtenErbouungsschristen. Hamburg: iBereim widetl.das-Branntweintrinken.. Geschichte: Die Khozaren, ein zum Judenthum bekehrtes Volk. (Fortsetzung.) Correspondenz:i - Wanderung durch Krakau, Galizien, - -Bukkowina, Moldau und Wallachei. (Fortsetzung.) <-•. . L i t t r a t u r. Denkst eine - ... für;; - , , ■ ..; ' chrMiche Emanzipationsverfechter. : : - 7:'- " 77 (Schluß.) ' ' 7 8rilg. hat kein System gegründet — aber er war äüchkein Sophistiker. .'Er war kein tiefer Denker — aber klar und scharf', ein Erzfeind alles, .Mystizismus. Er legte/ stcst die/ Äatür der Dinge einfach auseinander, und' verfolgte mit festem Blick len Verlauf der /Gefäße und Gehitze./ 'Licht .und Recht! 'waren seine' Symbole, und was/diesen widerstritt,' haßte ’ er und bekämpfte er, ohne nach/ irgend einer Seitt. sich darum zu kümmern, ob düs "Gegentheil willkomwuer' oder mehr an der Mode fei. So griff er auch' die Emanzip'gtlon. des Juden auf) indem er . in ihm den Menschen erkannte, dessen unveräußerliches Recht weder historische Juristerei noch mystischkirchliche od^r philosophisth-sophistische Klauberei beseitigen kann, — Indem wir nun näher hierauf eingehen rvpllen, thut .es uns leid, - im Besitz .aller seiner hier eiuschlagenden Schriften zu sein, nur nicht der ersten, aus dem Jahre 1828, deren wir nicht habhaft werden konnten. Es' muß daher genügen, zu bemerken, daß er darin vom' morallsch-religlösen Standhnnkte ausging, und die Vorurtheile dieser Farbe ' zu beseitigen suchte.' ' In der zweiten Schrift „die Politik der Christen und die Politik der Juden in mehr als tausendfahrigem Kampfe" (1832) betrachtete er ' diese Angelegenheit vom ' p ö l i t i sch e n Standpunkte. In der Einleitüng hebt er es als sehr erfreulich: hervor, daß gegenwärtig -„das-Sprechen für die Juden nicht mehr für einen Verrath-am Christenthnwe gehalten-"), und überhaupt die „Religions -Verschiedenheit entweder gar nicht mehr-oder dochnicht hauptsächlich -a'ls ein Grund gegen die Emanzipation der Inden betrachtetwird; ),man fürchte, in den. Verdacht der Superstitjon-. *)■ Kr. ahnte nicht, daß man ein Dezennium später den „christlichen Staat" .dafür unterschiebest würdeda! mau es. in gewissen. Regionen jetzt für einen Verrath ööJj ,/christlichen Staat" hält, die bürgerliche Gleichstellung der Inden zu verlangen. Immer aber ist doch dieser „christlicher Staat^ ein zu feiner Sophism,- als daß.die Spitze nicht bald stümpf werden müßte./'

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