Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 3 (1839)
- Issue
- Heft 100 (30.11.1839)
- Date
- 1839-11-30
- Page
- Seite 636 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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656 Sprache muß aber der Leser glauben, es stünde im Mosnaim!. c. ausdrücklich, Abulwalid's Vater habe Hisdai geheißen, was gänzlich unwahr ist. Le brecht. Eu tg e g n u n g e n. In Nummer 95. Seite 559. bei Erwähnung des Isten Heftes meines Archivs ad V. fragt der Referent: „Wiedas Kommenlarstück (Kap. 32.) in einen Kommentar des Herausgebers hineinkommt, da in Nr. 89 der Zeitung Herr Dr. Fränkel in Hamburg sich als Verfasser desselben bekannt?" Um diese Frage zu beantworten, bitte ich den Ref. noch einmal die Ueberschrift zur Rubrik V. anzusehen; sie'lautet: „Probe aus der vom Herausgeber veranstalteten (nicht verfaßten oder verfertigten) Bearbeitung eines Kommentars zum Pentateuch." Daß ich mich also nicht mit fremden Federn schmücke, ersieht man wol deutlich. Warum ich Herrn Br. Fränkel die Arbeit nicht vor dem Abdruck zugeschickt habe, hat einen anderen Grund, der dm Leser nicht interessiren kann. vr. I. Heinemann. Bemerkung des Referenten. Wir lassen dieses gern gelten; dann aber hatte Herr vr. H. nicht sollen S. 73. ohne weitere Bemerkung „S. mein ü^rs pö 2win an dieser Stelle, meinen hebr. Komm." da dann ein jeder Leser bei einem solchen Eitat die Identität des Abfassers dieses Kommentarstückes mit dem Abfasser des 'tt 'n annehmen mußte, sondern er hätte sagen müssen: „S. des Herausgebers n'n ff." Entgegnung auf die tu Nr. 94 d. A. unter „Bücherschau vom Referenten Z—r. gemachten Bemerkungen über mein Wörterbuch zum Siddnr." Der Referent scht: L) es. sei nicht konsequent, die Wörter zu Ivipu i!nm und auszulassen, dagegen zu i-ww (er hätte auch noch iptis üip' hinzufügen können) aufzunehmen; 2) es könne dem Lehrer nicht insinuirt werden, die Gebete nach der Reihenfolge durchzunehmen, weil schwere und leichte Stücke zu sehr abwechseln; 3) es dürfte in den meisten Schulen nicht Zeit genug sein, dieses Wörterbuch zu benutzen. Daß bte ausgelassenen Stücke ganz anderer Tendenz sind, als die aufgenommenen, und für die Kinder in dem Gebetbuche nicht bestimmt sein können, überhaupt aber ohne ausführlichen Commentar nicht verständigt werden können, wird wol jeder Lehrer einsehen. Hätte Referent nun die Vorrede gelesen, so hätte er seine Bemerkungen wahrscheinlich unterlassen. Gerade, um die sparsam zugemessene Zeit zweckmäßig zu benutzen, soll dieses Wörterbuch angewendet werden; höchstens eine volle Stunde jeden Tag reicht auf diese Weise hin, alle Gebete in einem Semester übersetzen zu lassen, um zum Pentateuch überzugehen. vr. I. Heinemann. Bemerkung des Referenten. Daß ttteiö für Kinder ebensowenig bestimmt ist, wie ■jEip» inr« , sieht nicht allein jeder Lehrer, sondern jeder Andere leicht ein, um so mehr, da es nur von sehr Wenigen gesagt wird, die Handlung selbst auch nicht die Zeit dazu laßt. Herr vr. H. hat mit obigen Worten auch gar nicht unfern Einwand, daß er die Gebete nicht nach methodischer Auswahl, sondern hintereinander, wie sie im Gebetbuch stehen, durchnehmen lassen will, beseitigt. Daß übrigens, selbst mit Hülfe dieses Wörterbuches, in einem Semester Knaben zarten Alters das ganze Gebetbuch, inclusive der Sprüche der Väter, bei einer Stunde des Tages, vollständig erlernen können, läugnet ihm Referent als praktischer Schulmann. Nun sagt zwar Herr vr. H. „alle Gebete übersetzen zu lassen", und meint vielleicht sa nur ein flüchtiges Durchlesen, wo der Schüler auf der 10ten Seite nicht mehr weiß, was er auf der ersten las — dann aber wüßte ich freilich Nichts zu erwiedern! 3-r. Druck von I. D. Hirfchfeld<