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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1839-10-19 · Heft 94 (19.10.1839) · p. Seite 544

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
3 (1839)
Issue
Heft 94 (19.10.1839)
Date
1839-10-19
Page
Seite 544 (sequence 16)
Language
German
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544 Literarische Correspondenz. München, 15. Mai. Bibliographische Notizen über die hebräischen Manuscripte der königlichen Bibliothek zu München, von Lil Lenthal. (Fortsetzung.) 321) ^*£5 von R. MoseS ben Nachmann, der letzte Abschnitt auS seinem Werke vnrzn rvmn, in dem er handelt, wie der Mensch in seinem Krankenlager, im Tode, in der Trauer sich betragen solle, und worauf er von der Auferstehung der Todten und von den Hoffnungen eines unsterblichen Lebens spricht. 2) mtü-Ti von Nachmanides über den Prediger, die er in der Synagoge zu Gerona hielt, abgeschrieben von dem Arzte R. Abraham Memel ben Salomon 1382. — 322) rnm^> des R. Elias Le Vita, der letzte Theil seines Buches über die Massora, in dem er handelt, über die Worte, die und Nb>72 geschrieben, und wie die vaish rnaijn gelesen werden. — 323) Das Abendgebcnd des -Versöhnungstages. 324) Commentar auf Ivb von R. Levi ben Gerson. — 325) n'YWa. Ein Commentar auf den Pentateuch von R. Abraham ben Jehuda'S engil in Jerusalem 1383. 2) Ueber das Geheimniß der Einheit Gottes von R. Jehuda h.achasid. 3) ^Ucber die Geheimnisse der Benedeiungen, anonym. — 326) Si'ypyi nf>2?2 von R. Jehuda Levi ben R. Schabtai, ein Gedicht über den Unterschied zwischen Weisheit und Reichthum. In dem Titel steht, das Gedicht werde auch laiTSSfin genannt. Abgeschrieben 1218. — 327) mnnbfi rüin Tiatip von R. Jacob Pahn. — 328) übi* von R. Jedaja happenini, am Ende ist das Gebet öipü ymn72^ tn^iö, dessen sämmtliche Worte mit anfangcn, angehängt. 2) Eine kurze hebräische Grammatik. Abgeschrieben von Jehuda ben Salomon- — 329) * Dieser Codex war ausgeliehen, ich trage ihn, wenn er zurückkömmt, nach. 330) Anmerkungen Chajim Vitals zum ö'nft nYiSIN und noch sonstige Bemerkungen, ein ziemlich starker Band, wahrscheinlich der sechste Theil aus dem yy des R. Jsaac Loria, dabei von demselben Cabbalisten y?^np üNüi und vinipan vbi*, sein niv und iüma ViOL'^n; dazu einige Notizen von dem zum Judcnthume bekehrten Rabbi und tüchtigen Cabbalisten; R. Jacob Zemach, auS seinem Werke: apynb 331) tjnn ys> von R. Jsaac Loria, verfaßt von seinem Schüler Chajim Vital, das obenangcführte in sechs Abschnitten getheilte Werk. Wolf behauptet, daß nicht dasselbe Werk sei, welches' tziin ys> ist, sondern ein von Chajim Vital selbstständig verfaßtes, allein Chajim Vital war nurderPlato des jüdischen SocrateS, Jsaac Loria (nicht in Bezug auf die Wissenschaft) und schrieb wahrscheinlich des' Erstem Werke und Lehren, wie er sie bei ihm erlernt hatte. Der Codex ist von Raphael Kapiph, als er von Jerusalem, wo die Pest herrschte, nach DamaSk floh, alldort abgeschrieben, obwol der Sohn des R. Jsaac Loria sich weigerte, die Handschrift copiren zu lassen. — 332) üifDötb nvn von R. Abraham ben Mordechar Azulai auS PaS. In der Einleitung giebt er einen kurzen Abriß seiner Lebensgcschichte. Nach der Zerstörung seiner Vaterstadt reiste er unter vielen Drangsalen und Mühseligkeiten nach Hebron, und schrieb dort, freundlich ausgenommen von R. Elieser Marcha, seinen yma rpnp über den Sohar, auch da von einem Unfälle, von der herrschenden Pest bedrängt, floh er nach Jerusalem, und schrieb, als Dank für die ihm gewordene Gnade und Rettung, sein ünnSittb non , das er in sieben Abtbeilungen theilt. Die Einleitung nennt er den j-pnSJft ‘JSN den Grundstein, auS der sieben Quellen entspringen: 1) bo y* 2) amptt y* , 3) y^Krt y* , 4) npan y* , 5) y* £3ö,ö?a , 6) y* , 7) ins y*. Eine jede dieser Quellen theilr sich wieder in mehrere Ströme, und handelt über die Vorsehung, das gelobte Land, das Gesetz, Auferstehung :c. — 333) Q-npj y^ von R. Jsaac Loria mit den rn’Ü'nn. 334) 2)nn nnk von R. Jsaac Loria, verfaßt von R. Chajim Vital. 335) yDrr-l pbn vibisbs 'o von R. Jsaac Loria, verfaßt von R. Chajim Vital. 336) p^n ü-ibisbs 70, über die Metem psych ose von den obigen.' - 337) rnaba 173*0 oder rnavöin 'o der erste Theil, über die mystischen Gründe der Gebete und Vorschriften des Gesetzes, von den obigen. 338) rnanatt 'o /.der zweite Theil, über den mystischen Grund des Sabbats und der Festtage. — 339) yni '0 von R. Kalo n y m u S aus dem Hause der Kalonymus. 2) ^bl* 'ö von R. Jedaja ben Abraham Badrase, der genannt wird Anbonat Abram; dabei sein Gebet, dessen sämmtliche Worte mit dem Buchstaben '12 beginnen; dann ein Akrostichon auf den Versöhnungen, das seinen vollständigen Namenam Anfänge hat; dann ein rhythmisches Gebet von R. Joseph ben Scheschelli Jbn Latmi, in welchem die Worte, die mit einem Punkte bezeichnet sind, zuerst die Reihe des Alphabets, dann die Worte i'bb73 p d^St p'^ÄN s'b rn'n fi Hb, und den Namen des Verfassers bilden; die mit zwei Punkten bezeichneten bilden zuerst jene Worte, dann das Alphabet, und dann die Worte: -nnndrb2 nonn nittJ i3Nj endlich die mit drei Punkten bezeichneten bilden folgende Wörterreihe: ynii j-p72U5b yöiti -.1^73 N*21 aita ftb barbs ->2v ysbN qbis JnaiöTaiön Mit demselben Worte, mit dem die aus zwei Versreihen bestehende Strophe schließt, sängt die nächste immer an. — 2) j-jn^n nnsN der Brief, den Nachmanides an die Gelehrten Frankreichs, die deS Malmuni Moreh verdammt und verbrannt hatten, schreibt und sie eines Bessern zu belehren und auf der Philosophie des Moreh freundliche Gesinnungen zu bringen sucht. 3) j-ps m*p, ein moralisches Srttengedicht, am Hochzeittage seinem Sohne Samuel geweiht, von dessen Vater R. Joseph ben Eh an an harns'ubi in Perpignan. Nach diesem folgt noch ein kurzer poetischer Anhang, in dem er sein Hochzeits-Carmen selbstgefällig herausstreicht und heraushebt. — (Fortsetzung folgt.) Druck von I. B. Hirschfeld.

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