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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1839-09-21 · Heft 90 (21.9.1839) · p. Seite 480

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
3 (1839)
Issue
Heft 90 (21.9.1839)
Date
1839-09-21
Page
Seite 480 (sequence 8)
Language
German
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480 Meschalesch (aü*>i an wo gleich zu Anfang die Worte ^2^1 wä rc., die Michlol f. 85 b. beim Verb, lapb anführt), ferner Reschut und Asch re ajin zur Aboda verfaßt hat; so hat er zuverlässig auch eine Aboda") geschrieben, da von Niemanden ein Reschut ohne Aboda dazu bekannt ist; auch deuten die. Ausdrücke zu Ende seines Reschut darauf hin. Sehr wahrscheinlich war diese Aboda nach der des Jose b. Jose gearbeitet, wie es mit seinem Seder Tekia' der Fall ist, außerdem enthält das Avignon Machsor noch von ihm ■'«iaa ba (vor Nischmat), die Sellcfcot win brr ^nbrr (11), *in?2p arm (98), •»nwanoflOl), (Jom kippur), aa«: Sayia (17. Tammus), rpiw (Neujahr), ''br» araiB. (Vorabend des Versöhnungsftites), die Kinna paioill, — welches alles bekannt ist. Aber nun ist -die Strophe iaab 'ra BiB vor dem Melech eljon, und das unmittelbar vorangehende trw riB (dem na trnt im Metrum ähnlich), dessen vierte Strophe ürJr p «ai2i Br« a«72 an das «an Br« Bw n im griechischen Machsor erinnert. — Von 3) Jsaac Geat (gest. 1089 in Cordova) erhalten wir hier einen großen Schatz von Pismonim, Ln denen entweder pNSf oder 7i«r pnsr gezeichnet ist, meist von einerlei Zuschnitt. Zunächst für die 4 Parschiot-Sabbate, die Schluß-Gedichte und den Silluk für S. Schekalim. Das aaa ‘nö*’ für S. Para ist auch im arraia np« ed. Mantua f. 94. Für Purim das aramaische «ma Br, das auch in Salomo Duran's b«ai2T na«an abgedruckt ist; für das Hüttenfest der Sulat a«a« n72«; die Hoschana - Stücke -pur b« , ^pi72« und 5aairr naiaiiaa, welches letztere den durchgehenden Strophenreim na hat und nicht im spanischen Machsor gefunden wird. Das ba "sbn -sb?2 am zweiten Neujahrstage ist wie folgt gebaut: zuerst der Eingang: ^bra -sbn anst«i ^b?: ba ^b?2 brs« pan; hierauf die beiden Strophen, die auch dem Melech eljon vorangehen, nämlich aaiab ib,B und saitom , als die sich ablösenden Refrains in dem Gedichte. Dieses beginnt: «iaN72i ana ba trtr 1221272 Bia?22 aiar ^72 ba ^b72 ia„aiB« bai abn aiprr iaba 1212« 212 ba .iaapa an« ma astr basm pb Die übrigen Pismonim und Selichot sind nach alfabetischer Ordnung folgende: "paar riNia-1, hist iabr (beide am zweiten Neujahrstage), Br«!rp (Jomkippur, Schacharit), laaaia ta*> (N. 118), awia ia*1 (Torafest), höab JT1 (55), nsaiab an (Jomkippur, Abend), ‘ob?: an (30), N7fiB irr (49), ,[an«a ör> (72), b«b Br (5), Br *) Die Aboda im griechischen Machsor gehört Salomo Babli. last und Ip2>st Br (zw.) für Schacharit Jomkippur astr nmaa (am zweit. Neuj.), Bia astr (21), paar (105) das auch im griechischen Machsor ist, rrrrn (2), ^ib7r p272 (zweit. Neuj.), mra nby» (93), ab bsnbsr (Tocafest), ana'' (ebendas.), . na isf. (Jomkippur, Abend), ‘psb lasta'1 (Schacharit), B2 lasta*» unö Bist PiStT1 (beide Abends), Bbip iNib"1 (17). Vermuthllch desselben Dichters ist pabn (Jomkippur Schacharit) und ni«asta fPesach 1); ob auch aipia-1 (ib.), Nisr zum Hamabdil (Neila), naia«i nab« (N. 52) sei dahingestellt. Hier folgen die beiden, letzten Strophen der sechs Strophen umfassenden Selicha iaam: hhiT. ~7:r ■’ban 6. ban ppa Varn hhiyri72 "ja prniabi . ban inban BÄi aaa nnpb rr bapn r711-1.72« ara aava72 prrai ba2i irpa araa . ■ pasan ara a->ap72a .“jnant i2aap n« iaiaab ra nn 5. Ti72p b^bi anb« aiaabi ira mbnb n72ap mai72ia« ma72 12N12 B\«ba maas* ^a bto asiaab ibaa a->02i W72aan nasia; •jTiapi par a^a .-,ra72iai b^aia^bi Die Selichot N. 2. 21. 30. berühren zugleich in ihrem Inhalt die erste, zweite sind dritte Aschmura; eben so N. 49. 55 die fünfte und sechste; N. 118 den fünften Bußetag. Sehr wahrscheinlich ist auch eine Selicha für den vierten Tag vorhanden. Ob die Pismonim riru) B^sar und -paa? b«aiai auch Jsaac Geat gehören, wie alte spanische Machsorim angeben, kann ich nicht entscheiden; in beiden Ritualien haben sie ihren Platz im Musaf Jom kippur, aber in dem spanischen umschließen sie desselben Dichters Mechajö pa« pist72i iü*rp ra«. Daselbst befinden sich von den obigen Pismonim.nur vker: Br , B2> lasta*’ aiaii sr> , inst ar , ipt>st.. Die Dichter Abun, Bechak, David sind vkellei6)t nicht viel jünger als der zuletzt Geschilderte. 4) Abun ist der Verfasser der Selichot 19 und 97; erstere ist fast gereimte Prosa und manchen der germanischen ähnlich, und letztere nicht viel besser, wenn auch kunstreicher wegen des steten Strophenschlusses B^N. Man könnte versucht werden an den Abun zu denken, den Charisi in die erste Epoche (um A. 1000) versetzt, gäbe es nicht einen 100 Jahr jünger» Abun, dessen Sachen das Machsor vom Oran aufbewahrt, in welchem auch Sachen von 5) Bechai Vorkommen, welchem letztem ich die Rehuta N. 60 vindicire. 6) David verfaßte die Selichot N. 43 mba, 70 «2« (in alteren sefardischen Siddurim für den Vorabend des Versöhnungs.tages), 89 a^aia % 92 pm «t«, 111 ar. —

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