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Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1919-05-01 · Heft 5-7 (Mai 1919) · p. Seite 94

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Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
15 (1919)
Issue
Heft 5-7 (Mai 1919)
Article
Die jüdische Bevölkerung in Hamburg
Date
1919-05-01
Page
Seite 94 (sequence 30)
Language
German
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- 94 - +t-i/-\iti»-öti cuuii tvcu l<6 %j daran beteiligt, während die \0 10) ------ Juden noch nicht 1% davon ausmachen Die Abteilung E.: Oeff entlicher Dienst und freie Berufe stellt sich in Hamburg auf 7 % und nähert sich damit der Reichsziffer von 6 °/o. Bei den Evangelischen läßt sich in diesen 12 Jahren eine kleine Zunahme (von 6,30 auf 6,45 °/o) bemerken, dagegen sinkt der verhältnismäßig hohe Anteil der Katholiken von 11,3 auf 7,2%. Bedeutend ist auch der Prozentsatz der Juden in dieser Gruppe, der von 7,48 im Jahre 1895 eine kleine Steigerung auf 7,62 erfährt. Die Gruppen der Rentner und Anstaltsinsassen (F. 1/9 Personen) werden von der Statistik auch unter den Erwerbenden aufgeführt. Man kann sich — um es zu rechtfertigen » — sagen, daß es Personen sind, die von früher erworbenem Vermögen oder von erworbenen Rechten auf Pensionen und dergl. leben. Von der Gesamtheit aller hamburgischen Erwerbenden machen die von Vermögen, von Pensionen oder Renten Lebenden 5 bezw. 6,7 */0 aus, gegen 7.5 0 o im Reiche. Eine Gegenüberstellung mit Wiesbaden (15 %), ferner Königsberg (12,2 %), Danzig (11,4%), läßt erkennen, daß Hamburg nicht zu den Rentnerstädten gehört. Bei allen Konfessionen läßt sich in dieser Gruppe eine Abwärtsbewegung konstatieren: von 4,9 auf 6,9 % bei den Evangelischen, bei den Katholiken, ihrer sozialen Schichtung entsprechend, von 2,7 auf nur 2,9 %, dagegen weit hervortretend bei den Juden mit 12,4% im Jahre 1895 und 13,9%im Jahre 1907. Die Anstaltsinsassen (F 2/9 Personen) weisen keine nennenswe^en_^ej^chie^enheiten bHlierTeinzelnen Bekenntnissen auf: 4,9 bezw. 3,8 % bei der Gesamtbevölkerung und den Evangelischen, etwas mehr bei den Katholiken (5,8 und 3,5 %) und 4,3 bezw. 4 % bei den Juden. Den größten Anteil an „Dienstboten im Hause der Herrschaft lebend", haben die Evangelischen (9,5 bezw. 7,1 %). Auffallend geringer ist er bei den Katholiken (5,1 und 3,7%), die der Fabrikarbeit den Vorzug geben und am niedrigsten bei den Juden (2,6 bezw. 1,8%). Allen gemeinsam aber ist die Abnahme ihres Anteils infolge der Abwanderung in Fabriken und Büros. Damit ist die Darstellung der Hauptberufsabteilungen erschöpft. Der allgemeine Überblick über die konfessionellen Verschiedenheiten der Berufsverteilung soll in den folgenden Kapiteln noch erweitert werden. Handel und Verkehr. Der wirtschaftlichen Herrscherstellung des Handels entsprechend, soll auch auf seine Untersuchung zuerst näher eingegegangen werden. Eine weitere Gliederung nach einzelnen Berufsgruppen ergibt das folgende Bild: 1895 1902 Andersj TllH<s„ gläubige i UU"4W- - ~ i Andersgläubige? -« - d UUCIi Handelsgew. Versicher.-Gew. Verkehrs.-Gew. Gastu. Schank- Wirtschaft 61726 4323 1937 | 64 23 916 73 12 506! 97 i 91152 3 516 43 085 19 317 5018 103 185 167 Anteil der Juden an der Ges.-Bev Von je 100 andersgläubigen Berufstätigen geh. neb. Berufsgruppen an Von je 100 berufstätigen Juden geh. neb. Berufsgruppen an 1895 1907 1895 | , 1907 1895 1907 6,55 3,20 0,30 §,77 5,22 2,84 0,43 0,85 19,37 0,50 7,51 3,92 20,01 0,77 9,45 4,24 52,62 | 49,45 0,78! 1,01 0,89 I 1,83 1.18! 1.65

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