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Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1919-05-01 · Heft 5-7 (Mai 1919) · p. Seite 74

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Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
15 (1919)
Issue
Heft 5-7 (Mai 1919)
Article
Die jüdische Bevölkerung in Hamburg
Date
1919-05-01
Page
Seite 74 (sequence 10)
Language
German
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— 74 Altersklasse Es kamen auf je 100 Personen der Gesamtbevölkerung Katholiken Juden m. w. m w. m. w. 0— 5 J. 5,4 5,0 4,0 3,8 3,8 3,5 5-10 , 5,0 5,0 3,6 3,7 4,2 4.0 Zus. 0-10 . 10,0 9,9 7,6 7,5 7,9 7,5 10—15 „ 4,6 4,6 3,2 3,2 4,0 3,0 i F,_on »~ » A O ä r% %K} 4,9 3,2 4,3 4,3 Zus. 10-20 „ 8,9 9,3 8,1 6,4 8,3 8,2 20—25 „ 4,7 5.0 8,6 3,8 44 4,5 25-30 , 5,2 4,9 8,7 4,4 A 3 Ä A ■*•> -5t t\r\ r\t ZUS. ZU— ÖV , r\ o 9,9 in s JL i ,XJ> 8,2 R7? " 8,9 30-40 „ 8,8 7,9 13,0 7,7 8,2 8,4 40-50 „ 6,1 5,7 8,7 5,2 6,4 6,6 Zus. 30—50 , 14,3 13,7 20,6 12,9 14,6 15,0 50-60 . 3,6 4,0 4,2 2,5 5,2 5.2 fin_7n W e v fj 1,8 9 A -* i n —y 1 0 *}■• 2,9 3,5 Zus. 50—70 , ö',4 6,4 5,6 3,6 8,0 8,5 70-80 „ 0,6 1,1 0,4 0,5 1,5 1,8 Zus. 60—80 , 2,4 3,5 2,0 1,8 4,4 5,4 80 J. und darüber 0,1 0,2 0,1 0,1 | 0,3 0,6 Zus. 49,4 50,6 60,8 39,2 49,5 50,5 r / •* ■« /-v •*• r> •*• + f\ "*» I */\r»/> 4- J-v r\x r llrn««« a-w %\ ^ucisi iui uic vjcaainiucvuiivci ung uctrachtet, ergibt sich für die ersten fünf Jahresklassen eine Mehrheit der Knaben (auf je 100 Personen der Gesamtbevölkerung kamen 5,4 männliche und 5 weibliche Geborene). Dieser Ueberschuß männlicher Geburten verschwindet aber schonbei den 5—10jährigen durch entsprechend größere männliche Sterblichkeit und kommt hier zu einer Ausgleichung mit den Mädchen (auch für 10- 15 jährigen 5 %). Wie stellt sich nun das Zahlenverhältnis in den ersten Jahren der Erwerbsfähigkeit oder den Jahren nach der allgemeinen Schulpflichtigkeit? Schon im Alter von 15—20 Jahren geht das weibliche Geschlecht voran (4,2 % m. und 4,6 % w.). Hier zeigt ein Mehrzuzug seine Wirkung, für den insbesondere häusliche Dienstboten in Betracht kommen. Nicht ohne Einfluß wird außerdem auch die männliche Abwanderung ins Ausland oder das Fahren „zur See" sein. Von 25 Jahren an setzt wieder ein bemerkenswerter Umschlag ein und es zeigt sich ein Uebergewicht der Männer bis zum 50. Jahr. In diesen AlterstrlcceAt*! K Aitrt t1< f HlP etil TITA KT *2 fx Ii fr arr^ nrsrh i V i m »-? »JS V*- S. £. V-r "w V V i i X\. i. »_i i »— a. t i.tjt i * v & l -m * » m, * ■ " *~J! * ■ *"* V_ * " ■ - - - - — o m o. n n lir*h/sn qoa Kotö«HirYA« «itns^rhc^r?«, uiuaijiiiwi.-vu uoiuiiuigLii L4ii\-i Uii5viü3iau digen Arbeitskräften eine überwiegend männliche Einwanderung. Von 50 Jahren an übernehmen die Frauen endgültig den Vorrang und behalten ihn bis zu dem In A\^l-»r^4-/-v«-« Ä 1^a«> iiwv.uc5i.cu .ruici. Für die Katholiken ist ein regelmäßiges Ueberwiegen der männlichen Bevölkerung charakteristisch, dessen Ursache auf starken Wanderungsüberschuß lediglich männlicher Katholiken beruht.

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