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Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1915-04-01 · Heft 4-6 (April 1915) · p. Seite 53

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Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
11 (1915)
Issue
Heft 4-6 (April 1915)
Article
Mischehen unter den Juden in Frankfurt a. M. nach dem Stande vom 1. April 1914
Date
1915-04-01
Page
Seite 53 (sequence 2)
Language
German
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Es waren verheiratet: Jiidisi le Frauen 117 kathol. Frauen 66 LO 183 evang. j kathol. Männern 88 I 47 55 150 Mit diesen Ehen und den aus ihnen erachsenden Nachkommen gehen dem idenluin ideelle Werte von unschätzbarer edeutung verloren. Welche Einflüsse diese gemischten Ehen ber auf die materielle, auf die Slewerkraft t:r Frankfurter Gemeinde haben, sollen ie folgenden Ziffern erweisen. Die J83 jüdischen Männer der nichtidischen Frauen haben im Steuerjahr 1914 .sgesaint rund Mk. 3714.— Kultussteuern i die Gemeinde entrichtet, wobei zu beerten ist, daß von dieser immer nur der iuische Eheteil zur Kultussteuer, und zwar lit dem halben Einkommen, veranlagt erden kann. Dieser Steuerbetrag entspricht einem Einkommen voii rund Mk. 1 238000.—. Demgegenüber haben die 150 jüdischen Ehefrauen nichtjüdischer Männer im ganzen Mk. 3 114.— zu den Lasten der Gemeinde beigetragen, was einem Einkommen von rund Mk. 1 038 000.— gleichkommt. Die jüdischen Phemänner haben also im Steuerjahr 1914 rund Mk. 200 000.— mehr Einkommen versteuert, als die nicht, jüdischen, eine an sich wenig bemerkenswerte Tatsache, die erst ins Auge fällt, wenn man die nachfolgende Tabelle genauer betrachtet. Sie gibt Aufschluss über die Einkommensverhältnisse der einzelnen Ehen und ist in mancher Beziehung interessant. T.s hatten Einkommen 1500 § 1 | S 8 i 1 i i 4200 1 i§ 8 8 8 S P 8 r ä sjsls von Mark 1 i I 1 8 s I 1 8 8 § 1 § 1 8 II 8 Frau^dersgäubig 27 8 12 12 11 11 10 4 8 4 t 5 6 2 3 3 T 7 6 M2 M,mnFände"!"glänubtg 58 7 7 ö 10 9 6 5 3 4 .|, 1 - 2 j - — | 2 | 3 Es hatten Einkommen I | 1 j 1 |l4500—15500 i § 1 Fi 8 | 1 8 i | i i i i 8 1 § $ 3 i 8 | 1 8 1 8 h J p Mann Jude Frau andersgläubig 2 5 - 1 2 2 3 i i l 3 - 2 ■1 T 1 _ T|-| Mann andersgläubig ~ 1 6 - - - - - 1 - l - 2 1 1 : - ,. ' -M Zuerst einmal zeigt sie, daß die jüdischen iinä'nner nichtjüdischer Frauen diesen; durchv/eg bessere Daseinsbedingungen bieten, als umgekt ni. In der untersten Einkommensstufe fi den wir nicht einmal halbsoviele andersg äubige Ehefrauen, als

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