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Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1908-09-01 · Heft 9 (September 1908) · p. Seite 132

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Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
4 (1908)
Issue
Heft 9 (September 1908)
Article
Die Bewegung der nichtorthodoxen Bevölkerung in Serbien während der Jahre 1896 - 1905
Date
1908-09-01
Page
Seite 132 (sequence 4)
Language
German
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— 132 — Tabelle V. Durchschnitts-zahl der des Lesens und Schreibens kundigen Brautlaute in der Periode 1896—1905, bei den Man n e r Frauen Junggesellen Witwer Geschiedene Summa Jungfrauen Witwen Ge. schied ene Summa Protestanten . ...... Mohamedanern , . . . . 34 6 35 4 7 1 5 2 1 1 41 8 41 6 35 6 37 1 6 1 <r% & Mil 41 7 39 1 Summa 79 15 2 96 79 9 — 88 Prozente Katholiken . . . ... Protestanten . . . . . . . Israeliten ....... Mohamedanern ..... der des 77.27 75,00 81,39 3,78 Lesens 15,91 12,50 11,63 1,88 und Summe 39,30 7,46 12,50 n S c h r e i b e n s 93,18 100,00 95,35 5^66 kundigen Brautleute 1,00 47,76 79,55 75,00 86,05 n Q/i v/jtrx 13,64 12,50 4,65 39,30 Religion Katholiken Protestanten Israeliten Mohamedaner lesen und schreiben von je 100 Jung¬ Wit¬ Jung¬ Witgesellen wern frauen wen 94,4 87.5 94,6 85,7 140,0 100.0 85,7 100,0 94,6 100,0 92,5 66,7 4,9 8,3 12,0 —' 49,4 39,5 47;3 29,0 Summa Bei den Katholiken ist der Prozentsatz der Männer, welche lesen und schreiben können, fast gleich dem der Jungfrauen; bei den Protestanten können alle Junggesellen, Witwer und Witwen lesen und schreiben. Bei den Israeliten liegen die Verhältnisse ungefähr so wie bei den Katholiken; die jüdischen Witwer sind in ihrer Gesamtzahl des Lesens und Schreibens kundig, von den Witwen nur 66,7%. Bei den Mohamedanern gibt es fast dreimal mehr Elementarkenntnisse besitzende Jungfrauen als Junggesellen, während die mohamedanischen Witwen in Serbien überhaupt nicht lesen und schreiben konnten. Teilen wir alle Eheschließungen nach der Elementarbildung in vier Gruppen, dann erhalten wir folgende Übersicht: (Tabelle VI.) Der Prozentsatz der Eheschließenden, bei denen beide Parteien lese- und schreibkundig waren, war demnach bei den Israeliten am größten, ebenso aber auch der Prozentsatz, wo keiner der Brautleute lesen und 4,48 Tabelle VI/ 93,19 87,50 90,70 0,94 43,78 Durchschnittszahl der Eheschließen' den nach dem Grade der Bildung in der Periode 1896—1905 bei den Es können weder lesen u. schreiben beide Brautleute derBräutigam die Braut keiner von beid. Katholiken . . . . Protestanten . . . Israeliten .... Mohamedanern . 39 - 7 39 1 2 1 2 5 2 1 2 100 zusammen 86 10 2 103 in Prozenten Katholiken .... 88,63 4,55 4,55 2,27 Protestanten ... 87,50 12,50 -- — Israeliten .... 90,70 4,65 - 4,65 Mahamedanem . . 0,94 4,72 - 94,34 zusammen | 42,79 | 4,98 | 0,99 | 51,24 schreiben konnte, mit Ausnahme der Mohamedaner. Über die Geburten bei der nichtorthodoxen Bevölkerung unterrichtet Tabelle VII. Demnach entfallen im Durchschnitt der Jahre 1896—1905 von 1000 Seelen auf die Katholiken 18,21 „ „ Protestanten 18,58 „ „ Israeliten 32,82 „ „ Mohamedaner 11,26 und auf deren Summe 17,00 eheliche Lebend- und Totgeborene, wobei die Relativzahl nur bei den Israeliten der der

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