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Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1907-08-01 · Heft 8-9 (August 1907) · p. Seite 134

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Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
3 (1907)
Issue
Heft 8-9 (August 1907)
Article
Die hebräische Sprache in der Gegenwart
Date
1907-08-01
Page
Seite 134 (sequence 6)
Language
German
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— 134 — sonders in Galiläa, am meisten in ihrer syrischen Abart, welche der Aussprache des Vulgärarabischen in Palästina sehr nahe steht. Dann zeigt sich dieser Einfluß in ganzen Klassen von arabischen Wörtern, die ins Hebräische übergehen. Auch sind vielleicht manche grammatische Abweichungen in der hebräischen Umgangssprache auf den Einfluß der arabischen Umgangssprache zurückzuführen. Bewegung der Bevölkerung in Bulgarien. Das bulgarische statistische Amt veröffentlicht seit einigen Jahren Berichte über die Bevölkerung unter weitgehender Unterscheidung der einzelnen das Fürstentum Bulgarien bewohnenden Konfessionsgruppen. Die letzt erschienenen Angaben beziehen sich auf das Jahr 1902. (M ouvem e n t d e 1 a p op ulation pendant l'annee 1902. Sofia 190(>). Die Angaben der bulgarischen Statistik sind für uns von umso größerem Werte, als im Allgemeinen aus Ländern mit einer sephardischen (spaniolischen) jüdischen Bevölkerung ein äußerst geringfügiges statistisches Material zu Gebote steht. Die Bevölkerung Bulgariens betrug bei der Volkszählung 1900 3 744284; hiervon waren: Griechisch-Orthodoxe 3 019 990 Mohamedaner . . . 043 300 Tabelle I. Israeliten . . . Armen.-Gr ego r. Katholiken . . Protestanten 33 663 13809 28588 4524 Die Israliten machten 0,90 Prozent der Gesamtbevölkerung aus gegen nur 0,86 Prozent bei der Volkszählung vom l./L 1893, bei welcher 28307 Israeliten (14038 Männer und 14 209 Frauen) im Fürstentum Bulgarien ermittelt wurden. Nicht viel weniger betrug zu gleicher Zeit die Zahl derjenigen, die das Jüdische (Spaniolische) als Muttersprache sprachen: 27 531 (13747 Männer und 13 784 Frauen). Ueber die Geburten bei der Gesamtbevölkerung und den Juden mit Unterscheidung des Geschlechts, der Vitalität und Legitimität für die Jahre 1897 bis 1902 sibt Tabelle I im Jahre Lebendgeborene Totgeborene überhau pt darunter Juden überhaupt darunter Juden ehelich unehelich ehelich unehelich ehelich unehelich m. | w. ehelich unehelich m. w. m. \ w. m.! w. in. w. in. i w. m. | w. m. w. 1897 77751; 71880 192; 201 753 1 500 1 4 491 : 307 i 7; 8 30; 30 _ 1898 73103 07943 204 ■ 202 088 j 009 1 1 - 499 391 14 j 0 40 i 22 — — 1891) 70S44 1 71328 304 : 300 701! 018 2 ' 2 508 320 10! 10 25 i 10 — — 1900 81305! 7505 < 340 .; 270 70(5 i 587 3 1 1 474 : 358 10! 14 18 l 19 — — 1901 72825 07919 320 i 303 047; 552 2 l 2 492 \ 346 12 j 7 32 29 1 1 1902 70)270 : 71797 320 : 326 097 1 010 3; 3 440 : 343 13! 17 30 23 — — Aufschluß. Beachtenswert ist der beträchtliche Knabenüberschuß bei den bulgarischen Israeliten, wodurch sich auch die russischen und galizischen Juden im Gegensatz zu den westösterreichischen und deutschen auszeichnen. Im Durchschnitt der 6 Jahre 1897.1902 hat es nämlich insgesamt (Lebend- und Totgeborenen) 740 männliche und 005 weibliche Geburten gegeben, so daß auf 1000 Mädchengeburten, 1224 Knabengeburten entfielen, wo-

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