Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
- Journal
- Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
- Volume
- 2 (1906)
- Issue
- Heft 8-9 (August 1906)
- Article
- Zur Anthropologie der Samaritaner
- Date
- 1906-08-01
- Page
- Seite 139 (sequence 3)
- Language
- German
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- 139 — Transport: 5 14,0 74 r> 8,5 75 1 2^9 76 o •"> Bio 77 2 o,8 78 .) 14,8 79 5 14,3 80 »;> o,8 81 1 2;o 82 o 8,5 83 o ."> 8,5 84 1 2,9 85 — — 86 __ _ 87 _ _ 88 1 2,9 Insgesamt: 35 100,3 Messungen an einer Reihe von 14 mann-! liehen und 5 weiblichen Samaritaner-Schädeln I ergaben einen durchschnittlichen Schädelindex! von 76,5 für die männlichen und 78,0 für die | weiblichen Personen. Unter Addition von 1,5 j zum Vergleich, de s Schädel indexes mit dem K opfj index, beträgt der Durchschnitt 78,0 für Männer ' und 79,5 für Weiber. Die enge Überein- I Stimmung des durchschnittlichen Kopfindexes j (78,1) mit den durch Addition von 1,5 verj gleichbar gemachten Schädel indices verleiht j diesen Resultaten noch höheren Wert, Es bej steht ein markanter Unterschied zwischen dem J Schädel index der Samaritaner und dem der j modernen Juden, der von Fishberg als Resul-! tat von Beobachtungen an 1071 Individuen! auf 82 festgestellt wurde. Die Färbung der Haare und Augen der Samaritaner ist in folgender Tabelle verani schaulicht: Haarfarbe. Bart. Farbe. Fälle. Proz. Fälle. Proz. Schwarz 10 23,3 3 9,4 Dunkelbraun 19 44,2 4 12,5 Braun 10 >* >. > —'yt'' 8 25,0 Kastanienb raun — — 5 15,6 Blond 1 2,3 5 15,6 Rot — — 2 6,2 Grau 3 ~fi 5 15,6 Insgesamt: 43 100,1 32 99,9 Augenfarbe. Farbe Fälle. Prozent. Dunkelbraun 14 32,6 Braun 15 34,9 Nußfarben o 7,0 Grau 4 9,3 Blau 7 16,2 Insgesamt: 43 100,0 Aus dieser Tabelle geht klar hervor, daß die Samaritaner durchaus kein ausschließlich brünetter Typus sind. Die in einem beträchtlichen Prozentsatz an den beobachteten Individuen vorhandenen blauen Augen oder hellen Haare oder Bärte beweisen, daß im Gegenteil ein bestimmter blonder Typus in dieser Gruppe verbreitet ist. Der allgemeine Gesichtstypus der Samaritaner ist ausgesprochen jüdisch, besonders die Nase, Von Tüschau leitet die Juden von den „Hittiten. den arischen Amoriten und semitischen Xomaden" ab. Die Samaritaner können denselben Ursprung haben. Die Amoriten waren ..Männer von großer Statur", und auf diese führt von Luschan die Blonden unter den heutigen Juden zurück. Mit noch größerei- Sicherheit kann die große Statur und das Vorhandensein des blonden Typus unter den Samaritanern aus derselben Quelle hergeleitet werden. Der Schädel-Index, der viel geringer ist als der der modernen Juden, kann auf den direkten Einfluß der semitischen Nomaden zurückgeführt werden, die jetzt durch die Beduinen repräsentiert werden, und deren Schädel-Index nach Messungen an 114 männlichen Personen 76,3 beträgt. Die Samaritaner haben somit den alten Typus rein, bewahrt-, und sind heute (Ii e einzige] i, wenn auch degenerierten Rep räsentanten der alten Hebräer.