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Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1906-08-01 · Heft 8-9 (August 1906) · p. Seite 138

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Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
2 (1906)
Issue
Heft 8-9 (August 1906)
Article
Zur Anthropologie der Samaritaner
Date
1906-08-01
Page
Seite 138 (sequence 2)
Language
German
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— 138 — die natürliche Neigung der Samaritarier, unter sich zu heiraten und die Schwierigkeit, mit anderen Sekten Ehen zu schließen, haben dazu beigetragen, die Reinheit des Stammes zu erhalten und gleichzeitig durch die enge Vermischung degenerierend zu wirken. Die in diesem Artikel gegebene Statistik basiert auf Messungen und anderen Beobachtungen, die an 43 männlichen Samaritanem angestellt worden sind. Da 8 der beobachteten Individuen noch nicht 20 Jahre alt waren, so ist der im folgenden angegebene Durchschnitt der Messungen nur von 35 Männern genommen: Durchsclm. Maximal Minimal mm mm mm Körpergröße 1 730 1840 1630 Kopflänge 188 201 172 Kopf breite 147 157 137 Kopfindex 78,1 87,8 71.5 Kopf höhe (Projekt, vom Tragus bis z. Scheitel 140 158 181 Index der Kopf höhe 74,7 «0,4 08,7 Gesichtshöhe (Nasion—Kinn) 12.") 140 107 Gesichts] iöhe (Nasion—Mund) 70 00 71 Gesichtsbreite 182 147 123 Gesicht sind ex 74,4 106,2 80,5 Oberer Gesichtsindex 50,7 00,8 51,7 1 n t e rlo e ul are B reite 80 84 20 Klei nste Sti rn breite m 110 07 Sri rn-J ochbein index 7s.:> 88,7 74,1 Nasenlänge 55 03 47 Nasenbreite 37 42 80 Nasenindex 00,4 82 •">2,5 Breite des Mundes 52 61 46 Dicke der Lippen 17 28 11 Lautre des rechten Ohres o:> 75 53 Länge d. zweiten Fingers 103 114 06 Breite der Hand 84 02 78 Kilo Kilo Kilo Druckkraft der rechten Hand 33,7 02 18 Druckkraft der linken Hand 30.2 57,5 16 Im Vergleich mit den Messungen anderer syrischer Rassen erscheinen obige Ziffern sehr I bemerkenswert. So z. B. sind die Samaritaner die größten Leute in Syrien. Die Nusairiyyah im nördlichen Syrien, deren durchschnittliche Größe 1704 mm beträgt, kommen in zweiter Reihe. Der Gesichts- und obere Gesichts- | index ist bedeutend grüßer als der der übrigen Stämme. Was den ersteren Index betrifft, so | gleichen die Samaritaner auch hierin am : meisten, den Nusairiyyah, deren Durehschnitts- 1 index 80,7 beträgt. Der letztere Index gleicht : am meisten dem der Turkomanen, der durchschnittlich 55,5 beträgt. In Bezug auf die; Breite des Mundes nehmen die Samaritaner; eine mittlere Stellung ein, was aber die Dicke | der Lippen betrifft, so stehen sie wieder an j der Spitze. Die syrischen Zigeunerinnen; kommen mit einer durchschnittlichen Dicke; von 16 in zweiter und die Beduinen mit 15 | in dritter Linie in Betracht. Die Länge des; zweiten Fingers ist bei den Samaritanem am! größten. Dann kommen die Nusairiyyah und; Turkomanen mit je 102 durchschnittlich, j Während jedoch die Handbreite der Sa maxi - | taner nur 84 beträgt, ist die der Nusairiyyah i 86 und der Turkomanen 87. Eine lange, ' dünne Hand ist also ein Charakteristikum; der Samaritaner. In anbetracht der engen Vermischungen I und möglichen Degeneration der Samaritaner | bildet die Druckkraft der Hände ein sehr! piterressantes Vergleichsobjekt. In dieser Be- I ziehung sind die Samaritaner die schwächsten \ aller beobachteten Gruppen. Dann kommen j die Turkomanen mit 35,0 für die rechte und I 35,7 für die linke Hand. Die Drusen mit I 43,0 für die rechte und 41,3 für die linke | Hand, sind die stärksten. Die Druckkraftverj Stiche wurden mit einem gewöhnlichen Handi Dynamometer angestellt. | In Folgendem wird eine fortlaufende Ta- I belle über den Kopfindex gegeben: Kopfindex. Fälle. Prozent. | 71 1 2,9 | 72 2 ' 5,8 73 _2_5,8! t 5 H-> j Iransport

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