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Der jüdische Wille · 1936-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1936) · page 55

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Journal
Der jüdische Wille
Volume
4 (1936)
Issue
Heft 1-2 (Januar 1936)
Date
1936-01-01
Page
– (sequence 55)
Language
German
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H. Arnheim, Dr. Julius Fürst, Dr. M. Sachs. 17. Auflage Berlin 1935, Leo Alterthum-Verlag. (Die letzte, 16. Auflage erschien 1913. Die vorliegende ist ein unveränderter Abdruck dieser inzwischen vergriffenen, bekannten und wertvollen Bibelübersetzung.) 2. „Die vier von Kinereth." Jüdische Jugendgeschichten aus dem neuen Palästina, herausgegeben von Jaakow Simon, mit Bildern von Bernhard Gelbart. Verlag Kedem- Berlin 1935. Die aus dem Hebräischen übersetzten Erzählungen, auf die wir insbesondere diejenigen unserer Bundesbrüder hinweisen, die für ihre Kinder eine Lektüre suchen, sind zum großen Teil von B. Chabbas und J« Fichmann verfaßt und wurden aus den Veröffentlichungen des Merkas Lawar (Jugendzentrale der Histadruth) vom Herausgeber, dem Sohn unseres verstorbenen Bundesbruders Fritz Simon, übertragen. Palästinensicher Zolltarif Die Beziehungen eines jeden zu Palästina, sei es durch persönlichen Konnex, durch Vorbereitung seiner eigenen Alijah oder durch Anknüpfung wirtschaftlicher Ver* bindungen, verlangen, sich nicht nur mit dem allgemeinen Problem des Aufbaus auseinanderzusetzen, sondern auch in die praktische Materie des täglichen Lebens einzudringen. Wenn also in unserer Zeit« schrift Veranlassung genommen wird, ein nichtliterarisches Werk zu besprechen, so deshalb, weil unserer Meinung nach dem vom Palästina«Amt herausgegebenen palästinensischen Zolltarif eine nicht geringe Bedeutung zukommt. Wem bekannt ist, wie schwierig es ist, sich über die Fragen des palästinensischen Zoll wesens undseiner Handhabung genaue Unterlagen zu verschaffen, weiß, wie groß und mühevoll die Arbeit war, die die Herausgeber auf sich genommen haben. Der Zolltarif zerfällt in zwei Hauptteile. Hauptteil I umfaßt die listenweiweise Zusammenstellung der Artikel und Warengruppen/ Hauptteil II bringt die wichtigsten gesetzlichen Bestimmungen, die das Zollwesen betreffen. Durch diese Ausgabe hat das Palästina- Amt demjenigen, der sich mit den palästinensischen Zollfragen in der einen oder anderen Form zu beschäftigen hat, eine große und zeitraubende Arbeit abgenommen, sich aus unsystematisch zusammengesetzten Veröffentlichungen der Palästinaregierung oder der aus der allmählichen Entwicklung Palästinas heraus in mehrfachen Abständen erschienenen Customs Tariff Ordinances die benötigten Unterlagen mühsam zu verschaffen. Die Entwicklung Palästinas, seine wachsende Industrialisierung und seine Tendenz, seinen erzeugten Gütern eineri planmäßigen Export zu schaffen, befinden sich im ersten Anfangsstadium und sind alles andere als abgeschlossen. So erhebt der herausgegebene Zölltarif auch nur den Anspruch, ein Spiegelbild der Wirtschaft Palästinas von heute zu sein und nicht von morgen. Georg Hirsch. Mitteilungen des Präsidiums 1. Beiträge einsenden! Wir bitten den Beitrag für das L Quartal 1936 und die Kartelltagsumlage auf das Postscheckkonto des KJV Berlin 906 51 einzusenden, soweit dies noch nicht geschehen ist. Anträge auf Ermäßigung der Beiträge müssen neu gestellt werden. Bundesbrüder, die, ohne Angabe von Gründen und ohne Stundung erhalten zu haben, keine Beiträge und auch nicht Teilbeträge mehr abführen, können für die Zukunft nicht darauf rechnen, denJW zugeschickt zu erhalten, Bundesbrüder, die auf mehrfache Aufforderung zur Beitragszahlung doch nicht zahlen, können nach Kartelltagsbeschluß automatisch aus den Listen, gestrichen werden. 55

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