Der jüdische Wille
- Journal
- Der jüdische Wille
- Volume
- 2 (1934)
- Issue
- Heft 5 (November 1934)
- Date
- 1934-11-01
- Page
- – (sequence 48)
- Language
- German
- Belongs to
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- Safed 2× ep/1046078
- Wrocław 1× ep/1002369
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2, Bundesbrüder sich als Referenten für die vorschlagenen oder ähnliche Themen zur Verfügung stellen; 3. die schon länger im Lande ansässigen Bundesbrüder zur Beratung in dem angedeuteten Sinne ihre Bereitschaft erklären; 4, uns geeignete Mitteilungen über das Projekt der KJV.-Siedlung gemacht werden; 5. konkrete Aufgaben genannt werden, die der Betreffende zu übernehmen wünscht. Wir beenden diese Ausführungen ohne große Worte. Das Jahr, das vor uns liegt, kann nur ein Anfang sein. Aber dieser Anfang schon wird zeigen, ob wir nur von alter Tradition zu zehren oder neue Tradition zu schaffen imstande sind. Das Präsidium lies K. J. V Landesverband Erez Israel. Wir haben in diesen Monaten unsere Bundesbrüder Dr. Arthur Grünstein, Kaiserslautern Dr. Walter Lebenstein, Davos ^Ä. H. h. c. Dr. Ismar Littmann, Breslau Dr Paul Mayer, Jerusalem Dr. Boris Segalowitsdi, Safed Dr. Siegfried Ullmann, Frankfurt/M. durcfi den Tod verloren. Wir werden das Andenken dieser Bundesbrüder stets in Ehren haken. Das Präsidium des K. J. V. Boris Segalowitsdi Am 3. Juli 1934 starb in Safed Boris Segalowitsdi. Vielen Bundesbrüdern war bekannt, daß er seit längerer Zeit lebensgefährlich erkrankt war. Die Nachricht von seinem Tode traf uns dennodi hart und unerwartet. Boris Segalowitsdi war ein bedingungsloser Zionist und ein vollkommener Bundesbruder. Zionismus und KJV waren ihm eine Sache. Er lebte in der idealen Vorstellung von der Verwirklichung einer besonderen KJV - Chaluziuth auch im Galuth. Deshalb heiligte er mit dem tiefen Ernst seiner zionistischen Auffassung auch die unscheinbarste zionistische Arbeit. 172