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Der Anfang · 1914-04-01 · Heft 12 (April 1914) · p. Seite 383

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Journal
Der Anfang
Volume
1. Jahr (1913-1914)
Issue
Heft 12 (April 1914)
Date
1914-04-01
Page
Seite 383 (sequence 23)
Language
German
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höchsten Tonen vom Deutschtum reden! Wer sich von der kleinen, doch mit großer Stimme begabten Clique der Judenfresser betölpeln läßt, leistet dem deutschen Volke letzten Endes den schlechtesten möglichen Dienst: Eine nach rassischen und nicht nach völkischen Gesichtspunkten orientierte Gemeinschaft stände außerhalb der Grundlagen des deutschen Volkes — ist also letzten Endes undeutsch! Es kommt nicht darauf an, daß Germanen oder Juden sind, sondern daß hohe Menschen, d. h. in unserem Sprachgebiet, daß Deutsche sind! Das kann das Einzige sein, was wir Heutigen uns unter „Deutschtum" denken können!" Möge dieses neue Blatt, das von geistigen Führern des Wandervogels gegründet ist, bald die wirkliche und eigentliche Führerzeitung des Wandervogels werden. Bzn. Bücher Zu Hasenclcvcrs Vorlesung seines Revolutionsdramas „Der Sohn4'* Hasenclever will den Konflikt zwischen Vater und Sohn gestalten. Er gibt den Sohn: den jungen Menschen, der das Leben fassen will, lebenssehnsüchtig und -brünstig. Er gibt den Vater: nur in seiner bornierten Zufälligkeit. Und wenn alle Väter dies täten: ihren Jungen bis zu seinem zwanzigsten Jahre im Zimmer: festhalten, ihm die „Pflichten" einpeitschen, ihn in Ketten zurückholen lassen, wenn der Junge sich frei gemacht hat — wenn alle Väter dies täten, und man gäbe sie nur in dieser ihrer Scheußlichkeit, unverstehend wie Hasenclever, so würde solch ein Drama keine Weg-Weisung und auch keine Befreiung sein. Wir erwarten einen Dichter, der den Vater in seiner Wesenhaftigkeit erfaßt, bei dem das, was Hasenclever mit dem Blick des Sklaven alles zusammengerafft hat, fast nur zur zufälligen Erscheinungsform wird, der den Vater als notwendig entgegengesetztes Prinzip gestaltet. Franz Werfel (im ,,Vater und Sohn") gibt dies Verhältnis, mythologisch, in einer tieferen Schauung: Wie wir einst in grenzenlosem Lieben . . K. Schiller für Schule und Haus Einem an einer Großberliner Schule (oder an mehreren?) eingeführten Buche über Schiller entnehmen wir folgende Zitate:

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