Der Anfang
- Journal
- Der Anfang
- Volume
- 1. Jahr (1913-1914)
- Issue
- Heft 11 (März 1914)
- Date
- 1914-03-01
- Page
- Seite 331 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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j^Sg^m^ werden wollen. Nach der erwähnten Ai^ordening ist der ,Sprechsaai München er Mittelschüler* gedacht;als Mittelpunkt der "freien geistigen Betätigung der Münchener Mittelschüler und -Schülerinnen; Er ermöglicht es jedem» über den Kreis seiner zufälligen Bekannten und Mittelschüler hinaus; nüf Gleichaltrigen und Gleichgesinnten sich über alles auszusprechen und in freiem Verkehre mit jüngeren und älteren Kameraden und mit Studenten neue geistige Anregung zu geben und zu empfangen/ Was oben bezüglich 4er Zeitschrift ,Der Anfang1 gesagt und angeordnet wurde, hat im allgemeinen auch für den ,Sprechsäal' zu gelten; die Anstaltsvorstände werden die Bewegung sorgfältig im Auge zu behalten und nach Mäßgäbe der Disziplinarordnung wie der Verbreitung der gedruckten Zeitschrift unter den Schülern, so auch ihrem Eintritt in den ,Sprechsaal* in der entsprechenden Weise nachdrücklich entgegenzuwirken haben. — So weit die erlassenen Anordnungen. Sie sehen hieraus, daß die Unterrichtsverwaltung auf diesem Gebiete die Hände schon bisher nicht in den Schoß gelegt hat. Ich werde der Bewegung auch weiterhin meine Aufmerksamkeit schenken. Hier heißt es: Principiis obsta! Es gilt hier, ein Übel im Keime zu ersticken, bevor es schlimme Früchte tragen kann." Am 30. Januar erscheint im Verlage von Gg. Steinicke, München, die Broschüre von Dr. Wyneken: „Was ist Jugendkultur?" mit einem Anhang über den „Anfang". Zwischen dem 30. Januar und dem 10. Februar erscheinen in bayrischen und anderen Zeitungen gegen hundert Leit- und andere Artikel über die freideutsche Jugendbewegung, Jugendkultur, den „Anfang", die Sprechsäle und das A. C. S. Es wird vom Ausschuß der freideutschen Jugend in München eine Protestversammlung für Montag, den 9. Februar, festgesetzt, in der Professor Alfred Weber, Heidelberg, das Referat halten wird und in der Dr. Wyneken einer der Hauptdiskussionsredner ist. Darauf spricht arn 8. Februar Abgeordneter Schlittenbauer nochmals zur Jugendkultur und schließt seine Rede mit den Worten: „Wenn ein Mann, der akademisch gebildet ist, wenn ein Mann, der in der Öffentlichkeit vorgibt, er wolle das ganz verkehrte Erziehungswesen reformieren und auf gesunde Bahnen lenken, wenn ein Mann, der den Titel ,Doktor' vor seinem Namen hat, so