Der Anfang
- Journal
- Der Anfang
- Volume
- 1. Jahr (1913-1914)
- Issue
- Heft 11 (März 1914)
- Date
- 1914-03-01
- Page
- Seite 322 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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und monistischen Richtungen zugeschrieben worden sind, so sei noch einmal wiederholt, was jedem, der sich mit der Freideutschen Bewegung eingehender beschäftigt hat, ohne weiteres selbstverständlich ist: Die in der Freideutschen Jugend zusammengeschlossenen Verbände sehen gerade in der Taisache ihre Verwandtschaft, daß sie Jugendliche vereinigen und demzufolge in ihrem Programm nur solche Ziele aufstellen, die der Jugend gemäß sind. Daher müssen sie es entschieden ablehnen, mehr als das zu sein, und sich in den Dienst einer Partei zu stellen, sei sie wirtschaftlicher, politischer oder religiöser Natur. Wer darin ein Bekenntnis zum Atheismus, eine Abkehr vom Vaterland, eine Revolution gegen die Schule und gegen die Familie sieht, dem müssen wir es absprechen, daß er in deutschen Worten deutsch zu denken vermag. Die Freideutsche Jugend tritt also nur für das ein, wozu sie sich ausdrücklich bekannt hat: Die Freideutsche Jugend will aus eigener Bestimmung vor eigener Verantwortung mit innerer Wahrhaftigkeit ihr Leben gestalten. Aber für die Wege einzelner, für die Tendenzen einzelner Kreise muß sie jede. Verantwortung durchaus ablehnen und es ihnen selbst überlassen, für sich einzustehen/4 Tags darauf versandte der Hauptausschuß folgendes Rundschreiben: „In einer Münchener Zeitung werden die von den Freideutschen Verbänden auf der Montagsversammlung abgegebenen Erklärungen dahin zusammengefaßt: Die einzelnen angeschlossenen Korporationen sagten sich ausdrücklich von der neuen sogenannten Jugendkultur Dr. Wynekens und des scharf befehdeten Schülerorgans ,Der Anfang4 los. — Dazu haben wir folgendes zu bemerken: Aus den abgedruckten Erklärungen geht deutlich hervor, daß ,Anfang* und Freideutscher Jugendverband nie zusammengehörten, sich also auch nicht voneinander lossagen konnten. So weit drüben auf Seiten des ,Anfang* eine Jugend steht, die ehrlich nach Heranbildung ganzer selbständiger Menschen durch strenge Selbsterziehung strebt, so grüßen wir sie als unsere Mitkämpfer. Aber die Verantwortung für ihren WTeg, den sie gehen, für den pädagogischen Versuch, den Dr. Wyneken mit dem ,Anfang4 macht, insbesondere die uns gemeinsam untergeschobenen Tendenzen des Kampfes gegen Schule, Elternhaus usf. wollen und können wir nicht übernehmen, die lehnen wir ab. Ferner: Wo immer Dr. Wyneken von einer neuen Jugendkultur