Der Anfang
- Journal
- Der Anfang
- Volume
- 1. Jahr (1913-1914)
- Issue
- Heft 7 (November 1913)
- Date
- 1913-11-01
- Page
- Seite 210 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Letzter Epilog. Einwände gegen das, was ich vorgebracht habe: 1. So was sagt man nicht. 2. So Zustände sind ja nicht möglich. 3. . . ., 4. . .., 5., 6., 7., 8. . . . Ich werde nur ganz dreckig lachen. Epilog der Redaktion. Wir empfehlen Hulda Maurenbrechers Buch: „Das Allzuweibliche" (E. Reinhardt, München). Epilog der Herausgeber. Eine „Mädelnummer" soll die Antwort auf diesen Artikel sein. Wir bitten die Kameradinnen um zahlreiche Einsendungen. Ein Wort an Euch Von llaz, Berlin Ist es auch einein etwas Älteren gestattet, im „Anfang44 das Wort zu ergreifen? Ich hoffe , ja. In dieser Voraussetzung bitte ich um Aufnahme dieser Zeilen: Mit begeisterten Augen brachte mir heute meine sechzehnjährige Freundin das sechste Heft eurer Zeitschrift. Ich habe es gelesen, und mein Herz wurde warm dabei, und meine Seele sehnsüchtig weit und zukunftsfreudig'. Ihr nehmt euer Schicksal in eigene Hand, und ihr habt recht damit. Zwar erst war ich erstaunt. Soviel Tiefe und Jieiliges Pathos fern von jeder Eitelkeit und selbstgefälligen Phrase hatte ich nicht vermutet. Dann schämte ich mich dieser Verwunderung. Hatte ich schon vergessen, der ich noch nicht allzu lange die Schule verlassen? Wußte ich nichts mehr von dem Ernst meines eigenen Sehnens in jenen Jahren, das mir so glühend aus euren Oedanken entgegenströmte? Nicht mehr wohlbekannt und selbstverständlich klangen mir »eure Worte. Wer hatte die Schuld? Ich will es freimütig bekennen. Auch ich war schon angesteckt von dem herzerstickenden, überlegen lächelnden Atem der nüchternen Alltagsmenschen. Nicht viel fürwahr in den Augen der Lebensklugen. Aber gemessen an dem reinen Spiegel eures Idealismus fühle ich mich schuldig. Im großen öffentlichen Leben gibt es viele Organisationen, die den Namen der Freiheit im Munde führen. Aber es ist nicht die Freiheit, die sie wollen, sondern eine engbegrenzte im Dienste ihres kleinen Horizontes. Aus euren Reihen aber schallt der Ruf anders wie aus jenen. „Sagen Sie ihm, daß er für die Träume seiner Jugend soll Achtung haben, wenn er Mann sein wird", so ruft 210