Der Anfang
- Journal
- Der Anfang
- Volume
- 1. Jahr (1913-1914)
- Issue
- Heft 4 (August 1913)
- Date
- 1913-08-01
- Page
- Seite 101 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Jugend Von Ernsit Angel, Wien Reich sind die Tage. Ihre Spuren leuchten, Tief eingegraben in den Sand der Zeit Und später wendet man sich um mit feuchten, Sehnenden Augen aus der Dunkelheit. An unser Ufer spülen ihre Wellen Viel kleine Dinge, die sich aufbewahren: Mit einem Mädchen in ganz leichtem hellen, Lächelnden Kleid über den Teich zu fahren. Mit einem Mädchen durch den Wald zu schreiten, Voll stiller Freude, daß der Weg so weit, Und äaeht die Hand um ihre Hand zu breiten, Zitternd von erstem Glück und Heimlichkeit. Und staunend erste Täuschungen verstehen Und Sünde kennen lernen und Gewalt — Und langsam sich hinübergleiten sehen Zu andern Mädchen; und in andern Wald..... Unsere Not ___ Von Alfred Irkab, Berlin. Als wir sechs Jahre alt wurden, schickte man uns zur Schule; damit bekam unser bis zu dieser Zeit nur hingeträumtes Dasein einen Inhalt. Kindlicher Stolz erfüllte uns; daß sich in uns Kräfte bildeten, deren wir uns vorher nicht bewußt waren. Nachdem die erste Seihfett vor dem Lehrer überwunden war, erschien er uns als eine gewichtige Persönlichkeit, der man mehr Achtung und Vertrauen entgegenbrachte, als andern Leuten. — Im Laufe der Jahre lernten wir dann gute und schlechte Pädagogen unterscheiden und sahen hinter den* Lehrer auch den Menschen. Dies war der Anfang unserer Not 101