Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Journal
- Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Volume
- 6 Jahrgang = Jahr (1848) 5608 (1847)
- Date
- 1847-01-01
- Page
- Seite 92 (sequence 144)
- Language
- German
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92 Sterbetage. in denen er auf seinen Reisen sich kürzere Zeit aufgehalten. Sein Grab ist in Gento. Denselben Tag (1811) starb in Wien I e h u d a B e n se w, der durch seine Schriften um die Bildung der Juden sich sehr verdient gemacht. Am 26. Februar(1832)starb Wolf Heidenheim in Rödelheim , als Grammatiker und Literator ausgezeichnet. Er ist der erste, der in neuerer Zeit den Gebeten und deren Literatur Aufmerksamkeit schenkte. Den 28. Februar (1659) starb in Paris Jean Morin, einer der kühnsten Forscher in den alten jüdischen Schriften. Den 2. März (1336) starb in Toledo der Arzt und Astronom Joseph ibn Sason in der Blüthe seiner Jahre. Den 3. März (1619) starb R. Ephraim Leutschütz in Prag, wo er seit 1604 das Rabbineramt bekleidete, ein berühmter Moralist, der alle Sittlichkeit auf Gesetz, Gottesdienst, Gerechtigkeit, Wahrhaftigkeit und Eintracht zurückführte, und als die Quelle der Gebrechen, die Jerernia Kap. 9 schildert, und die er bei seinen Zeitgenossen wiederfand, die verwahrloste Erziehung betrachtet. Den 4. März (1842) starb in Königsberg Dr. Jakobson, Begründer der dortigen jüdischen Armenschule. Der 6. März (1824) ist der Sterbetag des R. Israel Koni an, Rabbiners und Predigers in Padua. Der 8. März (1809) der von Israel Breslau, Beglaubten der jüdischen Gemeinde in Hamburg. Der 9. März (1828) der von Lazarus Jakob Rießer, der einst es versuchte, die Synagogen- und die Tempelparthei in Hamburg miteinander zu versöhnen. Den 12. März (1834) starb in Brüssel I. H. Simon, der über Wappenkunde geschrieben. Den 13. März(1601)starb in Prag Mord e ch a i Me i se l; eine Synagoge und ein Grabmal führen den Namen dieses Edlen, der im Wohlthun seinen Stolz und seine Freuden fand. Am 14. März, dem Todestage Semler's, starb (1841) Moses Bloch, Rabbiner in Buchau, der zu schönen Hoffnungen berechtigt hatte.