Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Journal
- Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Volume
- 5 Jahrgang = Jahr (1847) 5607 (1846)
- Date
- 1846-01-01
- Page
- Seite 338 (sequence 361)
- Language
- German
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338 Anthologie aus Der Tod, um zu vergehen, Jenseits, Gericht zu stehen. Das unbequeme Gewand. (Kap. 16.) Der Großen Gunst ist ein Gewand: Ist es zu kurz an seinem Rand, So gibt sich eine Blöße, wer Drin' gehet öffentlich einher. Undwenn's bis auf die Füße reicht; Verwickelt man darein sich leicht, Man stürzt — und wer versuchet dann, Zu halten den gestürzten Mann? Vergänglichkeit, (das.) Bedenke im Ermatten, Es kömmt vir wohl zu Statten: Du bist ja nur ein Schatten, Ein Schatten, der nicht harrt! Was kann vir Reichthum geben? Willst du dich drob erheben, Wie Aar in Lüsten schweben. Die Schwingen hoch gepart? Kann er dich mehr beschenken, Als mit gefüllten Schränken, Wovon kein Angedenken Der Nachwelt aufgespart? Du bauest dir Paläste, Und gründest eine Feste; Doch heute bist im Neste, Und morgen schon —■ verscharrt!*} Das Reisen. *) (Kap. 17.) 1 Wird dir einmal die Welt zu enge _ Und fühlest du im Herzen Bänge; 1)•2 העם בכאן ומחר בקבר) S. vor. Jahrg. S. 225