Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Journal
- Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Volume
- 1 = Jahr 5603 (1842-1843) (1842)
- Date
- 1842-01-01
- Page
- Seite 172 (sequence 220)
- Language
- German
- Belongs to
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…/2609281-3184076--0220-3184327- Visual Library
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172 Sir Moses Moutesiore hat die königl. Erlaubnis; erhalten in seinem Wappen Supportcr’s zu führen, ein Recht, welches in der Regel nur den PairS und den Ordens-Rittern zukömmt. Meyerbeer befindet sich unter den Rittern des neuen Ordens der Friedensklasse des Verdienst-Ordens für Künste und Wissenschaft. Diese Ernennung ist im gegenwärtigen Augenblicke um so wichtiger und erfreulicher, als Sr. Majestät der König von Preußen dadurch den klarsten Beweis liefert, wie er von einer anderweitig so viel besprochenen jüdischen Nationalität nichts wissen will, indem ein Jude als stimmfähiger Ritter aus „der deutschen Nation" ausgenommen ist. Di-. H. Oppenheim, ein junger Israelit aus Franks, a. M. ist zum Wirkungskreise eines Privat-Docenten an derHeidelberger Universität zugelassen worden. Die Anstellung des Hr. O. welcher seine Vorlesungen (über Staatsrecht * bereits eröffnet hat, beweist, welcherhumaneSinn die großherzogltchl badische) Negierung beseelt. Dr. Peter Rieß, durch seine mathematischen und naturhistorischen Kenntnisse rühmlichst bekannt, ist von der Akademie der Wissenschaften in Berlin zu ihrem ordentlichen Mitgliedemit 36 gegen 3 Stimmen ausgenommen und von Sr. Majestät dem Könige bestartiger worden. Dr- I. I. Sachs, der rühmlichst bekannte Redakteur der Berliner merizin. Central - Zeitung, ist sowohl von der k. k. Gesellschaft der Aerzte in Wien und den drei Medizin. Gesellschaften Belgiens zu Brügge, Brüssel und Gent, als von der Socdto medicule d’Emolution in Paris, der kais. med. chirurg. Akad. in Wilna, und der Gesellschaft der Aerzte in St. Petersburg uud Warschau, theils zum eorrespoudirenden, theils zum Ehren- Mitgliede ernannt worden. Dr. G o t fr i e d S ch m e l kes, erhielt von Sr. Majestät dem König von Preußen für Ueberreichung seines Werkes „Teplitz und seine Mineralquellen" eine goldene Medaille in Begleitung eines Handbillets zugeserrdet. Herr S- Sulz er. Ober Cantor der israel. Gemeinde in Wien, erhielt von Sr. k. k. Majestät für Ueberreichung seines „Schir Zion" einen werthvollen Brillantring in Begleitung eines Schreibens als Merkmahl des Allerhöchsten Wohlgefallens an diesem trefflichen religiös-musikalischen Werke.