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Kalender und Jahrbuch für Israeliten · 1842-01-01 · 1 = Jahr 5603 (1842-1843) (1842) · p. Seite 99

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Journal
Kalender und Jahrbuch für Israeliten
Volume
1 = Jahr 5603 (1842-1843) (1842)
Date
1842-01-01
Page
Seite 99 (sequence 153)
Language
German
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IRI
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gehalten von I. N. Mannheimer. 99 dem Herzen und aus dem Leben bannen; wie es oft weiter Nichts bedarf als einen Scherz, um Euch von der gläubigsten Erkenntniß und Anerkennung und Ergebung zur schmälichsten Verwerfung umzustimmen und hinzureißen. Ich will nicht reden von den Kindern, die in den Kinderschuhen schon die Altklugen, die Weisen und Philosophen machen, vor denen sich die Weisen aus der alten Zeit zu schämen und zu verkriechen haben, und über Jegliches, das ins Gebieth der Gotteslehre fällt, wenn auch nicht ein besseres, doch ein keckeres Urtheil haben, als ihre Väter und Altvordern vor ihnen, die das Alles geglaubt, und daran geglaubt, worüber sie sich schon im Flügelkleide emporgehoben und geschwungen haben. Ihr kennt das und wißt das und fühlt das, und wisset auch, wohin es Euch und uns geführt. Es war nur um des Gedankens willen, der mich darauf geführt; sonst hätte ich wahrlich nicht einmal das Wort daran und darum vorloren. Eines ist, was den Menschen über sich und seine Zeit erhebet, ihn mit der ewigen Vorsehung Gottes stets im Bunde hält, darin er die Vergangenheit und Zukunft in sich einiget; — das ist die gläubige Erkenntniß Gottes, die Innigkeit des Herzens, mit der er in die Zeiten schauet, und das Walten Gottes darin erkennet, und das allmächtige Wort Gottes in sich zur Klarheit und zur Anschauung bringet. Daran erhebet er sich, daran erhält er sich im Glauben und in der Hoffnung, in der freudigsten Zuversicht, und weiß, daß, was Gott ihm zuschickt und über ihn verfügt, auch zu seinem Heil auf Erden ist. > Darum sage ich: es rühme sich der Weise nicht seiner Weisheit, sondern der verständigen Erkenntniß Gottes, darin sein Licht und Heil auf Erden ist. II. Aber es rühme sich der Starke auch nicht seiner Stärke. Nicht weil sie hinfälliger ist als die Weisheit, es kann auch der Weise in seiner Weisheit sich nicht des kommenden Tages rühmen;

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