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Kalender und Jahrbuch für Israeliten · 1868-01-01 · Zweite Folge - dritter Jahrgang 5628 (1867-1868) (1868) · p. Seite 191

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Journal
Kalender und Jahrbuch für Israeliten
Volume
Zweite Folge - dritter Jahrgang 5628 (1867-1868) (1868)
Date
1868-01-01
Page
Seite 191 (sequence 226)
Language
German
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IRI
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— 191; (1621 und 1623) ablehnte. Er blieb bis an sein Lebensende (1626 oder 1627) in Austerlitz. Dort verfaßte er sein Hauptwerk Zeda la-Dereeh einen ausgezeichneten Supercammentar zu Raschi, darin er mit vielem Scharfsinn die Gedanken des Meisters entwickelt und eine selbstständige Auffassung bewahrt und fast rücksichtslos gegen seinen Lehrer R. Mordechai Josef polemisirt. Sonst rügt er Gebrechen seiner Zeit als: die willkürliche Deutung der heiligen- Schrift; den Pilpul, der Luftgebäude aufstellt, endlich die Entweihung des Sabbat durch böses Gerede u. a. m. Er correspondirte mit Asarja ben Ephraim Figo (1605), mit Asriel Chefez, mit Mose Zirmija Gerson ben Mose , mit Löb Maor Katon in Wien (1616) u. a. In Austerlitz ist er wahrscheinlich begraben. In Proßnitz war im Jahre 1603 R. Jehuda Löb Chajut Rabbiner. Damals bestand dort schon eine hebräische -Buchdruckerei und R. Simcha ben Gerson Portorapa, der 1594 von Venedig dorthin gezogen war, gab 9 Jahre darauf dort ein alphabetisches Gedicht über den Sabbat heraus, an dessem Schluffe er seinen Namen zeichnet. Aus dieser Officin kamen gewiß auch die Gebetbücher, die nach der Ansicht des damaligen Lemberger Rabbiners Josua Falk Kohen (1592 —1620) Irriges und Glaubenswidriges enthielten. Ein Zeitgenosse Eulenburg's, Ehajuts und Portorapa's war wohl auch R. Mose Perlhefter, Rabbiner in Eybenschütz, dessen Enkel Beer Perlhefter 1687 Dajan und Correktor in Prag war und selbst durch eigene Werke die hebräische Literatur bereicherte. Im Jahre 1585 gab Moses ben Jsak aus Bisenz in Krakau sein Merkchen Da-

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