Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Journal
- Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Volume
- Zweite Folge - zweiter Jahrgang 5627 (1866-1867) (1867)
- Date
- 1867-01-01
- Page
- Seite 72 (sequence 176)
- Language
- German
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72 statteten, die verschiedensten Gerüchte über Sabbatai's Wunderthaten, über Siege und Eroberungen, die schon die Juden gemacht haben, cirkulirten in Vorderasien und Europa; die Anhänger Sabbatai's richteten verschiedene Briefe, dir von ihm handelten, an alle Gemeinden Europas und trugen das ihrige zur Aufregung der Gemüther bei. . Von jüdischer wie von christlicher Seite aus entsendete man Commissionen in jene Gegenden, wo Sabbatai lebte und lehrte, so that es der Pabst, die italienische wie die polnische Judenschaft. Den 23. Tammus der an einem Montage fiel, bestimmte Sabbatai damals zu einem Sabbate, den 25. zu einem Festtage und den dazwischen liegenden 24. Tammus zum „grossen Sabbate." Ueber den „grossen Sabbat" äusserte er sich zu seinen Jüngern folgendermassen: Ich werde euch das Geheimniß meines „grossen Sabbats" enthüllen. Nicht wahr, es gibt 3 Könige, 3 Könige der Könige und 1 König der Könige der Könige. Das Ueberschreitungsfest, das Neujahrsfest und das Laubhüttenfest sind 3 Könige und das Wochenschlußfest ist der Oberkönig des Ueberschreitungsfestes, welches Geheimniß der Talmud andeutet in den Worten „die Ergänzung bis zum Wochenschlußfeste" (ta86b!umin ad adzeret) der Versöhnungstag ist der Oberkönig des Neujahrsfestes und der 8. Tag der Schluß des Laubhüttenfestes dessen Oberkönig, welches Geheimniß in den Worten „die Ergänzung aller Sieben" (taschlumin kol schibea) liegt. Es gibt aber einen König der Oberkönige, das ist Sabbatai Zebi. Mein Name ist wirklich „Sabbat" und das Jod am Ende weist darauf hin daß ich von allen 10 Potenzen Theile in mir trage; dieser Sabbat nun ist von allen Israeliten