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Kalender und Jahrbuch für Israeliten · 1867-01-01 · Zweite Folge - zweiter Jahrgang 5627 (1866-1867) (1867) · p. Seite 37

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Journal
Kalender und Jahrbuch für Israeliten
Volume
Zweite Folge - zweiter Jahrgang 5627 (1866-1867) (1867)
Date
1867-01-01
Page
Seite 37 (sequence 141)
Language
German
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37 an den Einen, Einzigen verschafft wird, dessen Verherrlichung in den Augen der ganzen Welt Israels Beruf ist. „Das Wesen dieses Gebotes", so lauten seine Worte, „bestehet darin, daß wir verpflichtet sind, unfern wahrhaften Glauben in der Welt zu verbreiten und vor keinem Schaden und Verluste zurückschrecken. Und wenn Zwang an uns herantritt, so sollen wir ihm nicht gehorchen, sondern uns dem Tode preisgeben, und den Dränger nicht einmal durch den Schein zu täuschen suchen, als hätten wir den Namen Gottes, wenn auch demselben im Herzen treu ergeben, äußerlich verleugnet. Dieses Gebot des Kiddusch ha-Sehem ist ein die Gesammtheit Israels verpflichtendes, daß wir uns für die Liebe zum Höchsten, für. das Bekenntniß des Einzigen dem Tode weihen müssen, wie dies Chanarja, Mischael und Asarja gethan in den Tagen, des gottlosen Nebukadnezar, der ein Götzenbild hatte aufstellen lassen, vor dem sich die ganze Bevölkerung, die Israeliten nicht ausgenommen, bückten, und Keiner da war, der den Namen Gottes geheiligt und seine Ehre auf Erden gerettet hätte, sondern Jeglicher von Furcht und Angst zurückgehalten wurde, wodurch Schande und Schmach auf ganz Israel kam, als wenn der ganzen Gesammtheit Israels dieses Gebot abhanden gekommen wäre. Und weil solches Märtyrer thum die Einheit Gottes vor aller Welt manifestirt, hat es Gott durch den Propheten Jesaja geoffenbart, daß sich edle Jünglinge in dieser Zeit finden werden, die unerschrocken ihr Leben hingeben, den Glauben verbreiten und den Namen Gottes vor aller Welt heiligen würden, wie Er uns verheißen: „Nun wird Jakob nicht mehr zu Schanden werden, und sein Antlitz nicht mehr erröthen, wenn er sehen wird seine Jünglinge in seiner Mitte, meinen Namen heiligend, so wird auch er meinen Namen heiligen und den Gott

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