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Kalender und Jahrbuch für Israeliten · 1866-01-01 · Zweite Folge, erster Jahrgang 5626 (1865-1866) (1866) · p. Seite 128

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Journal
Kalender und Jahrbuch für Israeliten
Volume
Zweite Folge, erster Jahrgang 5626 (1865-1866) (1866)
Date
1866-01-01
Page
Seite 128 (sequence 198)
Language
German
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nutzt H. George zur allegorischen Erklärung eines englischen Ammenliedes; wenn aber N. Köhler (in Or. und Occ.) sich auf unsere Osterlieder beruft, um die Originalität des durch alle Literaturen gehenden Bildes : „Wenn der Himmel wür' Papier u. s. w.dem R. Joch an an zu vindiziren; so glaubt Benfey wegen der „kolossalen Uebertreibung" an einen indischen Ursprung *) Volkspoesie und Math ematik — wer möchte einen Uebergang von der einen zu der andern erkünsteln? Für uns ist er eben bereits historisch gegeben, und auch hier gilt es, das Eigenthum der Nationen an der Entwicklung bis aus Indien und Griechenland zurück zu verfolgen, ja zum Th eil noch weiter. Auch hier kömmt jüdische Mitwirkung und jüdisches Zeugniß in Betracht; doch hindert uns der immer knapper werdende Raum, den Stand und Umfang der Untersuchungen zu fkizziren, und wir können kaum so weit gehen, als unsere speziellen Beziehungen es erfordern. Ein Hauptthema bildet die Geschichte des Zahl- und Ziffern-Systems, welche seit Chasles genialen Forschungen über eine Stelle' in Boethius auf neue Probleme geführt worden. Die letzten Jahre haben u. A. drei umfangreiche, zum Th eil' abschließende Arbeiten gebracht. F. Wöpcke hat kurz vor seinem Tode ein Memoire über die Verbreitung der sogenannten indischen Ziffern (die nur Einer Form der arabischen zu Grunde liegen) zunächst im Journal Asiatique veröffentlicht; zugleich erschienen Mor. Cantor's „Beiträge zum *) Auch G. OpPert 's (jüng. Bruders des obenerwähnten); „Der Presbyter Johannes in Sage und Geschichte, beleuchtet ein in hebr. Übersetzungen vorhandenes Schriftchen, so wie eine Stelle des Benjamin von Tudeta u. s. w., s. Hebr. Bibliogr. 1864 S. 81.

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