Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Journal
- Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Volume
- Zweite Folge, erster Jahrgang 5626 (1865-1866) (1866)
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite XXIX (sequence 55)
- Language
- German
- Belongs to
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XXIX den Griechen" anreihet. Dieser Theil schließt sich mit den „Silhouetten", welche den Chassidäismus, der auch eine Frage der Zukunft ist, ab. Die letzte Abtheilung dient zur Erheiterung und Belebung, und will in der Dichtung Schmucke die ernstere Schwester begleiten. Das ist die Lebensgeschichte dieser neuen vierten Folge des alten Wiener Almanachs, der nun seinen Rundgang nimmt, und sich der schmeichelhaften Hoffnung hingibt, die alte Gunst für seine neuen Gaben einzuernten. Er ist sich auch des einen Guten bewußt, das ihm diesen Muth einflößt, daß er unter allen Gestalten und Metamorphosen den alten guten Willen und das alte jüdische Herz sich bewahrt hat — und damit hofft, es noch zu Etwas bringen zu können. 2. Töanim Keinen Rückblick? Vorreden gehören zwar zu den ältesten Unarten der Schriftsteller, aber immerhin zu den Unarten, die ich gewiß gerne vermeide — allein, wie man sieht, schreibe ich nur ein Nachwort zu der ohnehin lang gewordenen Vorrede, und meine dem Publikum all das schuldig zu sein. Achtzehn Jahrgänge hindurch trat dieser Almanach mit einem „Rückblicke auf das verflossene Jahr" hervor, und da könnte man der Ansicht Raum geben, dergleichen Gepflogenheit sei bindend wie ein Gelöbniß, und ohne „Rückblick" könne das alte Jahr nicht scheiden, das neue gar nicht eiugehen.