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Blau-Weiss-Blätter · 1918-04-01 · 6 (4.1918) · page 29

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Blau-Weiss-Blätter
Volume
5 (1917-1918)
Issue
6 (4.1918)
Date
1918-04-01
Page
– (sequence 29)
Language
German
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Bild deuten. Dann erst nennt er Namen und Urheber; denn nur so läßt sich Uu* Voreingenommenheit bewahren .... Noch ein Wort über die Bilder. Diese sollen nicht zu klein sein. Die Meisterbilder unb Mappen des Knnstwarts. die Kunstgaben (Preis je 1 M. Verlag Scholz Mainz) und manche andere Bildwerke eignen sich gut dazu." Aus der Bewegung Bericht der Deutschen Bundesleitung Die Lage des Bundes war in der Berichtszcit befriedigend. Tie Zahl der Wanderer und Wandrerinnen beträgt in Deutschland nach den letzten Feststellungen annähernd 1800 unter EinrechttUttg der Gefährten im Heere. Die Fahrtcnbeteiligmrg nimmt in den meiftcu Ortsgruppen dauernd zu. Der Jüdische Wanderbnnd Wnrzbnrg wurde in beu Blan-Wciß ausgenommen. Wir wünschen ihm innerhalb unseres Bundes gutes Gedeihen und weiteren Erfolg seiner Arbeit. Die Aufnahme anderer, bisher freter Wattderb linde, ist in kurzem zu erwarten. Unsere wichtigste Aufgabe für die nächsten Monate besteht in einer ausgedehnten Werbetätigkeit. Nichts wäre falscher, als heute ein Eliteprinzip zu fordern, das uns doch nie wirkliche „Elite" Zufuhren würde. Es ist wahrscheinlicher, daß unter Vielen einige Gute, als daß unter Einigen viele Gute sein werden. Stellt cs sich heraus, daß die Aufnahme eines Wanderers ein Irrtum war, so soll er ohne weiteres abgegeben werden oder wird in kurzem von selbst verschwinden. Besonderes Gewicht ist auf die Gewinnung von 15- und u; Jährigen zu legen: .nur dadurch läßt sich der immer größer werdende Führermangel beseitigen. Es müßte dafür gesorgt werden, daß'sie bereits im nächsten Winter imstande sind, die Fülnnng von Fahrten und Zügen zu übernehmen. Erfreulich ist, daß unsere verstärkte Propagandatätigkeit von einer Stärkung nnseres Bundes im Innern begleitet wurde, die in der Beilegung erheblicher Differenzen innerhalb der Straßburger Ortsgruppe besteht. Robert Gidion und die mit ihm ausgetretenen 15 Gefährten konnten wieder in den Straßburger Blau- Weiß zurückkehren. Zwischen ihnen und der Straßburger Führerschaft besteht völlige Einigkeit in allen Fragen und ein durchaus wanderbrüderliches Verhältnis. Wir beglückwünschen den Straßburger Bund dazu 'und danken den Gefährten, die an der Beilegung des Zwistes mitgeholfen haben— besonders Heinz Weudrmer — für ihre erfolgreichen Bemühungen. Ebenso erfreulich wie die Nachrichten ans Straßburg ist die Tatsache, daß die Scholemsche Agitationweitere Absplitterungenvom Blau Weiß reicht zu verursachen vermochte. Vielmehr sind Einzelne der Gefährten, die zunächst ausgetreten waren, wieder in den VlamWeiß zurnckgckehct. Auch der Leipziger Bund scheint über die Gefährdung seiner Arbeit hinweg zu sein. Er gewinnt neue Probewanderer. Um die innere Festigkeit des Blau-Weiß noch weiter zu stärken und besonders nur den Zusammenhang mit den Gefährten im Felde immer fester zu gestatten, hm die Bundesleitung ein Soldatenamt errichtet, das Karl Glaser übernommen HM. Das Soldatenamt. hat eine Feldposttarwther angelegt, die beinahe alle Adressen von 226

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