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Blau-Weiss-Blätter · 1918-02-01 · 5 (2.1918) · page 23

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Blau-Weiss-Blätter
Volume
5 (1917-1918)
Issue
5 (2.1918)
Date
1918-02-01
Page
– (sequence 23)
Language
German
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Züge und Gruppen auf der letzten Hauptversammlung in Berlin bewiesen. Uebrigens macht Aarl Glaser in einem Briefe an mich den Sportspielen einen Vorwurf, den ich an dieser Stelle widerlegen möchte. Sie kämen, schreibt er, seines Erachtens den romantischen Neigungen der Zungen nicht genügend entgegen, sie seien nüchtern, angelsächsisch. Das ist falsch. Gewiß finde auch ich es manchmal schöner und romantischer, Jagd im Dunkeln zu spielen, oder des Nachts als Räuber umher zu tollen. Aber ich schrieb ja schon oben, daß ich all diese regellosen Spiele nicht verdrängen will. Abends und Nachts sind ja Sportspiele sowieso oft, nicht immer, unmöglich. Aber ich bestreite, daß Sportspiel« nüchtern sind; man braucht ja nur Einmal die Mut, Erbitterung und Leidenschaftlichkeit bei diesen Spielen zu beobachten. Daß man nicht mehr den freund, sondern nur noch den feindlichen Spieler sieht, beweist, -aß die Phantasie arbeitet und auf ihre Rechnung kommt. Dies zur Erwiderung und Abwehr. Die Sportspiele anzu» preisen, habe ich nicht nötig; ihren Mert kennt ein jeder. Statt dessen möchte ich einige Vorschläge praktischer Natur machen. Es ist nötig, unsere Spiele immer weiter auszubauen und zu vereinheitlichen; alle Bünde müssen nach denselben Regeln dieselben Spiele üben. Auf Grund meiner reichen Erfahrungen möchte ich dazu Folgendes sagen: die Mannschaften für die einzelnen Spiele müssen unbedingt vor jedein Mettspiel, aufgestellt worden sein und nach Möglichkeit in dieser Aufstellung schon geübt haben. Als Spiele für die Weltkämpfe kommen hauptsächlich in Betracht: Barlans, Völkerball, Stafettenlauf. - Barkauf wird in den einzelnen Gegenden Deutschlands verschieden gespielt, deshalb möchte ich hier kurz einige Regeln andeuten. Das Spielfeld sei nach Möglichkeit 20—HO m lang und 20 m breit. Die Mannschaft besteht ans 8—jO Mann. Gefordert wird, indem «in Läufer der einen Partei bis in die Mitte des Spielfeldes vor« geht. 3m Spiel hat stets der Schläge« zu fordern. Die übrigen Regeln sind bekannt. Völkerball: Es wird mit einem vollball (keinem Luftball) gespielt. 6—8 Spieler auf jeder Seite, Spielfeld 20 m lang, 8 m breit, eine Mallinie in der Mitte trennt das Feld in zwei Teile, jede Partei muß innerhalb ihrer Grenzen bleiben. Das Spiel beginnt, indem die eine Partei versucht, mit dem Ball «inen der Gegner zu treffen; diese suchen den Ball mit den Händen zu fangen und nun «St

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