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Blau-Weiss-Blätter · 1917-12-01 · 4 (12.1917) · page 40

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Journal
Blau-Weiss-Blätter
Volume
5 (1917-1918)
Issue
4 (12.1917)
Date
1917-12-01
Page
– (sequence 40)
Language
German
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4.) wir bitten erneut die Bünde, die früheren kjefte der Blau-Weißblatter zu sammeln und an die Bundesleitung zu senden. Für Neugründungen werden dieselben dringend benötigt, da sämtliche Nummern restlos vergriffen sind. Besonderen Wert legen wir auf das Juliheft |9 s.) Miv bitte«, utte im Heere stehenden Vlan-tveitzen zrveckK An- TrgunS elfter Fel-§»osttnrthoteE ihre Adressen an „Fräulein Grete Brock, Beriin w. sS, Sächfischestr. 8, f. jnd. wonderbund Blnn-Weitz" einznsenden. L.) Lugen Seelig (Feldmagazin Inspektor) liegt in Goudrecourt zwischen Montmödy und Lonfians. In der Nähe befindliche Blau-Weiße wollen sich zwecks Verabredung einer Zusammenkunft mit R.-A. Dr. Mtto Simon, Mannheim, D. 6.5. in Verbindung setzen. Walter Fischer (Berlin) hat sich mit Erna Katzenstein (Löln) verheiratet. — Hilde s)reuß (Berlin) hat sich mit Herrn vr. Fritz LSwenstein verlobt. Herzlichen Glückwunsch. Mitteilungen dev Schviftleitnng Liebe Gefährten, ihr betrachtet es als selbstverständlich, daß die Blan-Weiß- Matter alle 2 Monate erscheinen; über jede Verzögerung seid ihr ungehalten, alS hättet ihr einen Anspruch auf eure Zeitung. Nun, die Blau-Weiß-Blätter sind ein Geschenk, das euch eine sorgsame Schriftleitung unverdient überreicht; ihr habt bisher wenig getan, um sie zu eurem Eigentum zu machen. — Gewiß wird jede Nummer gelesen und besprochen, gelobt und heruntergerissen — euer Recht zur Kritik ist aber höchst zweifelhaft. Einem geschenkten Gaul sieht man nicht ins Maul. Wenn ihr durch eure Mitarbeit die Blätter aus einer Zeitung für Blau- Weiße zu einer Zeitschrift der Blau-Weißen machen würdet, dürftet ihr gerne loben oder tadeln. Wie ist es denn jetzt? Die Bnndesleitung bekommt ganze Stöße von Postsachen; nur für den Schriftleiter ist nichts darunter! Der blickt betrübt und wartet; und wenn es soweit ist, setzt er sich hin und schreibt — einen Sukkothartikel oder einen Fahrtenbericht, drei Märchen oder einen Aufsatz über die Kleidung auf Winterwanderungen. Das Einzelheft gewinnt freilich dadurch an Geschlossenheit; aber diese Geschlossenheit ist garnicht wünschenswert. So wenig ich darauf verzichten will, Dinge zu schreiben und zu drucken, die mir mitteilenswürdig erscheinen, sowenig solltet ihr das Recht aufgebep, was euch beschäftigt durch die Blau-Weiß-Blätter der Allgemeinheit unseres Bundes zugänglich zu machen. So gewiß ich auch weiter Aufsätze von Nicht-Blau-Weißen und Abschnitte aus der allgemeinen Literatur bringen werde, mit denen ich euch bekannt zu machen wünsche, — so sicher seid auch ihr, nickt nur Walter Moses, der bisher allein mich unterstützte, sondern jeder Whrer und Wanderer berechtigt und verpflichtet, mir mitzuteilen, was von seiner Lektüre ihn besonders packte, und was er daher abgedruckt zu sehen begehrt. Freilich wird es nicht möglich sein jede Einsendung zu berücksichtigen, jeder Anregung Folge zu leisten. Die Auswahl wird stets eine recht strenge bleiben: Schlechtes darf die Zeitung nicht enthalten. Das darf euch nicht abhalten zu schreiben und zu schicken; kümmerlicher Literatenehrgeiz, der sich unter allen Umständen gedruckt sehen will, soll euch fremd sein. Uebrigens verlange ich durchaus nicht, daß eingeschickte Aufsätze druckreif sind. Wenn sie nur ehrlich und einfach 486

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