Blau-Weiss-Blätter
- Journal
- Blau-Weiss-Blätter
- Volume
- 5 (1917-1918)
- Issue
- 3 (10.1917)
- Date
- 1917-10-01
- Page
- – (sequence 36)
- Language
- German
- Belongs to
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blieben find, Hai die Unterzeichnete mitgenommen. Eigentümer wollen sich melden. Paula €i) tnmaen München. Die Sommermonate haben sich bei uns sehr bemerkbar gemacht, doch bald wird hoffentlich der normale Zustand wieder eintreten. Große Fahrten wurden unternommen in die fränkische Schweiz und ins Taubertal von den Buben, die Madels waren im AUmühttal und im Taubertal, Von der Treffahrt sind wir voll neuer Eindrücke zurückgekehrt, mit neuen Anregungen, neuem Schaffensdrang. Unsere alteren Wanderer beteiligten sich an der Sammlung für Palästina, hilszweck. LliSteinberg Paso«. Unser Bund zählt ungefähr so Wandrer und Wandrerinnen. In letzter Zeit haben wir die genaue Einteilung der Züge durchgeführt; wir wandern jegr in zwei Mädel, und zwei Jungenzügen. Jeder Zug hat seinen Heimabend bezw. Heimnachmittag. Im Juli zogen wir in unser schönes neues Stadtheim, vor kurzem haben wir mit einem hebräischen Kursus begonnen, mit dem festen willen, intensiv zu lernen. Wie in den anderen Bünden macht sich auch bei uns der Führermangel bemerkbar, doch wird unsere Arbeit infolge erhöhter Arbeitstätigkeit unserer Schüler* führer, die einen erfreulichen Eifer zeigen, nicht leiden. Walter preuß. der bis jetzt die Führerkurse geleitet hat. ist wieder ins Feld gekommen. Er fehlt uns sehr. Die Kurse werden jetzt von Erna Neumann geleitet, hedel Baer scheidet leider aus persönlichen Gründen für die nächste Zeit aus. In den Ferien machten zwei unserer Führer mit den Breslauern die Fahrt nach Thüringen mit, von der sie sehr befriedigt zurückkehrten. Line Anzahl der zurückgebliebenen Wandrer und Wandrerinnen wohnten im Landheim. Erna Neumann Prag. Im vorigen Berichte haben wir euch schon genügend von unserem Garten erzählt, vergeffen wurde zu erwähnen, daß sich auch die dortige BevAkerung diebischerweife an der Ernte beteiligte, daß uns der Garten mit Ausnahme der Arbeits- und Spielgelegenheiten wenig Freude brachte. Jetzt arbeiten wir bei» nahe qar nicht mehr in ihm. sondern psiücken uns noch das Obst, das dort reich« lich vorhanden ist und spielen dort meist die verschiedensten Ballspiele. Auch das heim wird wieder rege besucht. Am vormittag find da die Jungen versammelt, um mit Heeren von Zinnsoldaten furchtbare Schlachten auszutragen. Ja. sie besitzen sogar eine Kriegs- und Handelsflotte. Natürlich gibt es auch reche viele Aemter und würden dabei. Da der Führer des 2. Jungenzuges K. Klein aus beruflichen Gründen aus der Führerschaft aurgeschieden war, war ein engerer Anschluß des 2. Inges an den-. notwendig. Andere Jungenzüge existieren ja nicht. Die Mädchen von denen der größte Teil im Beruf ist, haben natürlich keine Ferien gehabt und konnten nicht wie die Jungens den größten Teil des Tages im Garten oder heim verbringen. Die muffen sich mit den regelmäßigen Heimabenden und Wanderungen begnügen. Ls besuchte «ns eine Schar Mährisch-Gstrauer und 2 Mährisch-Schönberger Blau-Weiße. Auch mit dem wiener Führer Gersmry konnten wir einen Tag beisammen sein. Weidmann ist in den Ruhestand versetzt worden. — Will? Popper U«